Mit vollen Händen im Leeren schöpfen, sich der Konstruktivität und Skepsis überantworten, um ins Gleichgewicht zu kommen. Letztlich das Illusionäre und das als unnütz Erkannte mit Überzeugung bleiben lassen, darin liegt das ganze Geheimnis dieser Verführung zur Heiterkeit.
Harald Kollegger Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




- 2021
- 2021
Über alle Berge
Verlustanzeige
- 2013
- 2001
Sommerholz oder die Versprengten
- 272 Seiten
- 10 Lesestunden
Das Leben des Donat Etsch ist völlig aus den Fugen geraten: nach der überstürzten Flucht von einem Survival-Seminar, von dem er seiner Tochter ein Fahrrad mitbringt, stirbt diese beim ersten gemeinsamen Ausflug, die Ehe geht in die Brüche. Nach dem vergeblichen Versuch, in Italien Boden unter den Füßen zu gewinnen, wird Etsch - wieder in Wien - unfreiwillig zum „Lebensberater“ und Detektiv: Seine Jugendfreundin Nelli ist auf geheimnisvolle Weise verschwunden. Er gerät in einen Strudel von teils gewaltsamen Ereignissen und strandet schließlich verletzt am Ufer des Irrsees. Inmitten der dortigen Idylle kommt es zum großen Showdown. Der Autor weiß viel zu berichten, gibt in der Art, wie er seine Figuren zeichnet, Einblicke in die Welt der Neuronen und Neurosen, vergißt dabei aber auf eines nicht: auf Spannung. Ein Krimi? Nein, viel mehr.