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Gerardus van der Leeuw

    18. März 1890 – 18. November 1950

    Gerardus van der Leeuw war ein niederländischer Religionshistoriker und Philosoph, der für seine Anwendung der philosophischen Phänomenologie auf die Religionswissenschaft bekannt ist. Sein Ansatz beinhaltete eine tiefgreifende Untersuchung des Wesens und der Erscheinungsformen religiöser Phänomene, wodurch er den Lesern neue Perspektiven eröffnete. Seine Arbeit bietet aufschlussreiche Einblicke in universelle Aspekte des Glaubens und religiöser Traditionen über Kulturen hinweg. Die Leser werden seine methodische Strenge und philosophische Tiefe schätzen, die das Fach Religionswissenschaft weiterhin inspirieren.

    Religion in Essence and Manifestation
    Das Heilige und das Profane Vom Wesen des Religiösen
    • Exploring the concepts of divine interaction, the author distinguishes between horizontal paths to God and the vertical paths that connect humanity to the divine. The text emphasizes that when God reveals Himself, it transcends conventional communication, manifesting as proclamation rather than intelligible speech. This unique perspective challenges traditional theological discourse and invites deeper contemplation of the nature of divine revelation and its implications for understanding faith.

      Religion in Essence and Manifestation2014
    • Der Heilige und das Profane repräsentieren zwei existentielle Situationen, die der Mensch im Laufe seiner Geschichte entwickelt hat: die profane Seinsweise des modernen, areligiösen Menschen und die sakrale des Menschen in archaischen Gesellschaften. Für letztere ist die Welt ein geordneter Kosmos, der eins mit dem Heiligen ist. Archaische Religion verleiht dem In-der-Welt-Sein des Menschen eine sakrale Bedeutung, indem sie ihn und seine Gemeinschaft als Teil und Abbild der kosmischen Ordnung betrachtet. Eliade möchte die Vielfalt der geheiligten physischen und psychischen Erfahrungen und Handlungen der Menschen aufzeigen und das Wesen des Heiligen verständlich machen. Er illustriert dies mit zahlreichen Beispielen, die zeigen, wie räumlich und zeitlich voneinander getrennte Völker und Kulturen strukturell identische religiöse Symbole entwickelt haben. Die Gründung und Gestaltung des menschlichen Lebensraums, die mythische Deutung von Zeit und Geschichte sowie die Ritualisierung menschlichen Tuns verleihen der menschlichen Existenz sakrale Bedeutung, selbst in industriellen Gesellschaften. Elemente archaischer Religiosität beeinflussen das Denken und Verhalten auch des areligiösen Intellektuellen. Eliades Werk trägt zum Selbstverständnis des Menschen als historisches Wesen bei.

      Das Heilige und das Profane Vom Wesen des Religiösen1963
      4,1