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Die Untersuchung fokussiert sich auf börsenorientierte Publikumsaktiengesellschaften, die ihre finanziellen Mittel durch Aktienemissionen und Obligationen auf den Kapitalmärkten beschaffen. Ziel ist es, zu analysieren, ob die Bereiche Investition und Finanzierung im Sinne der kapitalmarktorientierten Zielfunktion „Maximierung des Gesamtmarktwertes einer AG“ optimal geplant werden können. Ein zentrales Anliegen ist die Überprüfung der Existenz eines optimalen Verschuldungsgrads für die betrachtete Aktiengesellschaft. Basierend auf der Annahme, dass sich Portfolios von Anlegern auf einem realitätsnahen Kapitalmarkt in ihrer Struktur unterscheiden, werden Finanzmärkte analysiert, auf denen eine heterogene Gruppe von Anbietern agiert. Kapitalmarktteilnehmer mit ähnlichen Portfolios werden in Teilmärkte oder Anlegergruppen zusammengefasst. Für die Aktiengesellschaften, die sich auf diesen Märkten finanzieren, werden Optimalitätsbedingungen abgeleitet und anhand von Beispielen überprüft, ob ein maximaler Marktwert des Eigen- und Fremdkapitals existiert. Die Ergebnisse zeigen, dass im Rahmen eines einperiodigen Ansatzes unter bestimmten Parametern eine gesamtmarktwertmaximale Verschuldungspolitik möglich ist. Die entwickelten Gleichgewichtsbeziehungen können als Prognoseinstrument für Finanzplaner genutzt werden, um Werte für die Höhe und Ausstattung neu auszugebender Aktien und Obligationen abzuleiten.
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Die Bedeutung von Kapitalmarkterkenntnissen für die betriebliche Investitions- und Finanzplanung, Ulrike Kemmerich
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- 1990
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