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Zur Diagnostik und Therapie gefährlicher bakterieller Neugeboreneninfektionen

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Das Erregerspektrum bakterieller Neugeborenen-Infektionen ist vielfältig und entscheidend für die Wahl der Antibiotika in der Chemotherapie. Die Behandlung muss unmittelbar nach der mikrobiologischen Diagnostik beginnen und sollte gegen alle zu erwartenden Erreger wirksam sein, ohne Lücken zu hinterlassen. Dies wird derzeit durch Antibiotika-Kombinationen ermöglicht. Die Analyse des Krankengutes der Universitäts-Kinderklinik Kiel liefert retrospektiv Informationen über das Erregerspektrum und dessen Häufigkeit, unterteilt in verschiedene Zeiträume, um Veränderungen aufzuzeigen. Die Wirksamkeit der Antibiotika in diesen Perioden wurde ebenfalls untersucht. Zudem wurde erforscht, ob einfache Befunde wie Blutbilder und Röntgenaufnahmen des Thorax Rückschlüsse auf gefährliche Infektionen und deren Verlauf zulassen und welche bakteriologischen „Screening“-Untersuchungen bei Neugeborenen sinnvoll sind. Als Beispiel für schwere Infektionen wurde die Sepsis betrachtet, häufig verbunden mit Meningitis. Besonders relevant war auch die Pneumonie bei Früh- und Neugeborenen unter Langzeitbeatmung. Prospektiv wurde die Häufigkeit von B-Streptokokken und Chlamydia trachomatis im mütterlichen Genitaltrakt sowie die Kolonisation des Neugeborenen untersucht. Der Autor analysierte die Übertragung von der Mutter auf das Neugeborene und die damit verbundenen Erkrankungen. Experimentell wurden nicht nur Bakterien aus Patientenstämmen, sondern auch

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Zur Diagnostik und Therapie gefährlicher bakterieller Neugeboreneninfektionen, Dieter Kiosz

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Erscheinungsdatum
1994
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