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Zur erzählenden Literatur der deutschen Aufklärung existiert eine kaum überschaubare Fülle von Publikationen, und doch sind die epochenspezifischen Formen der narrativen Mitteilung noch weitgehend unerforscht. Die vorliegende Studie reagiert auf dieses Desiderat, indem sie die Strategien aufklärerischen Erzählens an einer besonders ergiebigen Quelle aufzeigt: den Erzählungen und Aufsätzen, die Johann Peter Hebel für den Badischen Landkalender und den von ihm selbst redigierten Rheinländischen Hausfreund verfaßte. Die Arbeit beschreibt den Wechselbezug von aufklärerischer Intention und narrativer Form, den die Kalendertexte erkennen lassen, und unternimmt eine wirkungsästhetische Bestimmung von Hebels Erzählstil, die ein neues Verständnis vieler charakteristischer Merkmale seiner Kalenderprosa ermöglicht. Die hierdurch gewonnene kulturhistorische Einordnung von Hebels Werk unterstreicht dessen Bedeutung innerhalb der deutschen Spätaufklärung und wirft zugleich ein Schlaglicht auf die literarische Leistung dieser nach wie vor unterschätzten Epoche.
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Aufklärung und narrative Form, Guido Bee
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1997
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- Titel
- Aufklärung und narrative Form
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Guido Bee
- Verlag
- Waxmann
- Erscheinungsdatum
- 1997
- ISBN10
- 3893255656
- ISBN13
- 9783893255658
- Kategorie
- Skripten & Universitätslehrbücher
- Beschreibung
- Zur erzählenden Literatur der deutschen Aufklärung existiert eine kaum überschaubare Fülle von Publikationen, und doch sind die epochenspezifischen Formen der narrativen Mitteilung noch weitgehend unerforscht. Die vorliegende Studie reagiert auf dieses Desiderat, indem sie die Strategien aufklärerischen Erzählens an einer besonders ergiebigen Quelle aufzeigt: den Erzählungen und Aufsätzen, die Johann Peter Hebel für den Badischen Landkalender und den von ihm selbst redigierten Rheinländischen Hausfreund verfaßte. Die Arbeit beschreibt den Wechselbezug von aufklärerischer Intention und narrativer Form, den die Kalendertexte erkennen lassen, und unternimmt eine wirkungsästhetische Bestimmung von Hebels Erzählstil, die ein neues Verständnis vieler charakteristischer Merkmale seiner Kalenderprosa ermöglicht. Die hierdurch gewonnene kulturhistorische Einordnung von Hebels Werk unterstreicht dessen Bedeutung innerhalb der deutschen Spätaufklärung und wirft zugleich ein Schlaglicht auf die literarische Leistung dieser nach wie vor unterschätzten Epoche.