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Der Jäger

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  • 202 Seiten
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M. ist ein Meister der Tarnung. Er muss das sein: schließlich hat der routinierte Jäger von einer biotechnischen Firma den Auftrag erhalten, für Genversuche das letzte Exemplar des als ausgestorben geltenden tasmanischen Tigers zu erlegen. Ausgehend von der Farm Lucy Armstrongs, die in der Hochebene Tasmaniens auf rätselhafte Weise ihren Mann verlor, macht sich M. -- in der Verkleidung als Naturforscher Martin David -- auf die Jagd nach dem nahezu mythischen Wesen, legt seine Fallen aus -- und kommt nicht zuletzt seinen eigenen Trieben auf die Spur. Im Verlauf der Fabel wird M. immer mehr selbst zum einsamen Tiger, mit geschärften Sinnen, die riechen, hören, sehen können, was seinen Mitmenschen im Dschungel der Zivilisation für gewöhnlich verwehrt bleiben muss: eins mit der Natur, bis zum von Leigh in lauernder Präzision inszenierten Finale. Jenseits aller Instinkte aber werden auch Gefühle wach, die so etwas wie Sozialverhalten -- und Liebe zu Lucy -- erahnen lassen.

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Der Jäger, Julia Leigh

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
Einband
(Hardcover),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Der Jäger
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Julia Leigh
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Hardcover
Seitenzahl
202
ISBN10
3518413228
ISBN13
9783518413227
Reihe
Originaltitel
The hunter
Bewertung
3,55 von 5 Sternen
Beschreibung
M. ist ein Meister der Tarnung. Er muss das sein: schließlich hat der routinierte Jäger von einer biotechnischen Firma den Auftrag erhalten, für Genversuche das letzte Exemplar des als ausgestorben geltenden tasmanischen Tigers zu erlegen. Ausgehend von der Farm Lucy Armstrongs, die in der Hochebene Tasmaniens auf rätselhafte Weise ihren Mann verlor, macht sich M. -- in der Verkleidung als Naturforscher Martin David -- auf die Jagd nach dem nahezu mythischen Wesen, legt seine Fallen aus -- und kommt nicht zuletzt seinen eigenen Trieben auf die Spur. Im Verlauf der Fabel wird M. immer mehr selbst zum einsamen Tiger, mit geschärften Sinnen, die riechen, hören, sehen können, was seinen Mitmenschen im Dschungel der Zivilisation für gewöhnlich verwehrt bleiben muss: eins mit der Natur, bis zum von Leigh in lauernder Präzision inszenierten Finale. Jenseits aller Instinkte aber werden auch Gefühle wach, die so etwas wie Sozialverhalten -- und Liebe zu Lucy -- erahnen lassen.