Thriller
Gefahr, die sich Seite für Seite steigert. Spannung, Bedrohung und Dringlichkeit, die dich dazu bringen, weiterzulesen, auch wenn du schon längst hättest schlafen sollen.
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Der Beginn ist absolut packend: Wir bekommen einen kurzen Blick auf Lisa - die später vermisste Studentin - auf ihrer panischen Flucht vor einem maskierten Mann. Bereits hier ist klar - es wird sich etwas Schreckliches ereignen Mit Camp Donkerbloem ist dem Autor ein sehr geniales Setting gelungen. In Belgien, inmitten der Ardennen gelegen, ist dieser von Wald umgebene Campingplatz der perfekte Schauplatz für das mysteriöse Verschwinden der jungen Studentin. Und auch alles, was sich hier im Camp im Laufe des Buches so offenbart… WOW! Die Charaktere in der Geschichte sind einfach alle authentisch ausgearbeitet. Besonders den Barbesitzer Wout habe ich ja schon ein bisschen ins Herz geschlossen. Ein spezieller & zugleich genialer Charakter, der auf den ersten Blick nicht unbedingt ein Sympathieträger ist, den ich aber doch am liebsten durch das Buch begleitet habe. Die Geschichte konnte mich durchwegs fesseln und bestens unterhalten. Auch das Ende mit dieser mega Wendung hat mich komplett gepackt. Damit hatte ich ja mal gar nicht gerechnet!!! Fazit: Was für ein gelungener Auftakt zur Trilogie rund um das „Camp Donkerbloem“. Dieses Buch bietet alles, was Thriller-Leser begeistern wird. Die Handlung, das Setting, die Charaktere - einfach top ausgearbeitet. Hier hatte ich wirklich das Gefühl, selbst vor Ort zu sein. „Der Trailer“ ist also ein richtig tolles Leseerlebnis, das ich euch nur ans Herz legen kann!Viktoria S.


Inferno ist ein Roman, der Dan Browns Stärken ebenso offenlegt wie seine Schwächen und genau deshalb polarisiert. Inhaltlich knüpft Brown nahtlos an das bewährte Muster an: Robert Langdon wird kopfüber in eine globale Bedrohung geworfen, Rätsel, Codes und historische Verweise treiben die Handlung im Minutentakt voran. Diesmal steht Dante Alighieris Göttliche Komödie im Zentrum, genauer gesagt die düstere Vision der Hölle, ein kluger thematischer Zugriff, der dem Roman eine ungewohnt finstere Grundstimmung verleiht. Besonders gelungen ist die Anfangsphase. Browns Tempo ist hoch, die Szenen wechseln rasch, Florenz wird atmosphärisch dicht gezeichnet. Die Verbindung aus Kunstgeschichte, Symbolik und moderner Wissenschaft funktioniert erneut erstaunlich gut. Gleichzeitig bleiben die bekannten Kritikpunkte nicht aus. Figuren wirken oft funktional, Dialoge mitunter hölzern, und die ständige Erklärung komplexer Sachverhalte kann belehrend wirken. Wer Dan Brown kennt, wird kaum überrascht: Wendungen sind kalkuliert, die Dramaturgie folgt einem erkennbaren Schema. Unterm Strich ist Inferno kein literarisches Meisterwerk, aber ein extrem effizienter Spannungsroman. Wer intelligente Unterhaltung, kulturelle Rätsel und ein hohes Erzähltempo schätzt, bekommt genau das, was er erwartet.Ben @Buchkomet Blog



























































