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Die wa(h)re Lust

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Saskia Sommer, eine 30-jährige Prostituierte, beschreibt Sex als einen rein geschäftlichen Akt. In Deutschland gibt es etwa 400.000 Prostituierte, die jährlich 6 Milliarden Euro erwirtschaften. Bordelle sind oft wie Unternehmen strukturiert, und moderne Zuhälter agieren als "Anlageberater". Seit der Einführung des Prostitutionsgesetzes im Jahr 2002 hat sich das Rotlichtmilieu gewandelt: Prostitution ist nun ein legales Geschäft. Die Berliner Hurenrechtlerin Stephanie Klee betont ihren Stolz auf ihren Beruf, während der Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen e. V. als Berufsverband für SexarbeiterInnen fungiert. Die Realität für Sexworker wirft Fragen auf: Denken sie über Arbeitsverträge, Krankenversicherungen und Aktienpakete nach? Gibt es Raum für Emotionen und Stolz zwischen rationalem Sex und den oft bizarren Wünschen der Kunden? In "Wa(h)re Lust" teilen Frauen und Männer offen ihre Erfahrungen in der Prostitution. Clubhuren, Strichmädchen, Callgirls und Callboys berichten von ihren Beweggründen und Erlebnissen. Auch Bordellbetreiber und Nachtbarbesitzer kommen zu Wort. Dominas und Sklavias schildern die außergewöhnlichen Wünsche ihrer Kunden. Sozialarbeiter und Streetworker der Hurenverbände geben Einblicke in ihre Arbeit. Zu den Gesprächspartnern zählen ein ehemaliger Zuhälter, Prostituierte, Stripperinnen und andere Akteure des Rotlichtmilieus, die ein umfassendes Bild des ältesten Gewerbes der Welt zeichnen.

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Die wa(h)re Lust, Marcel Feige

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Paperback),
Buchzustand
Beschädigt
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Titel
Die wa(h)re Lust
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Marcel Feige
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Paperback
ISBN10
389602776X
ISBN13
9783896027764
Reihe
Beschreibung
Saskia Sommer, eine 30-jährige Prostituierte, beschreibt Sex als einen rein geschäftlichen Akt. In Deutschland gibt es etwa 400.000 Prostituierte, die jährlich 6 Milliarden Euro erwirtschaften. Bordelle sind oft wie Unternehmen strukturiert, und moderne Zuhälter agieren als "Anlageberater". Seit der Einführung des Prostitutionsgesetzes im Jahr 2002 hat sich das Rotlichtmilieu gewandelt: Prostitution ist nun ein legales Geschäft. Die Berliner Hurenrechtlerin Stephanie Klee betont ihren Stolz auf ihren Beruf, während der Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen e. V. als Berufsverband für SexarbeiterInnen fungiert. Die Realität für Sexworker wirft Fragen auf: Denken sie über Arbeitsverträge, Krankenversicherungen und Aktienpakete nach? Gibt es Raum für Emotionen und Stolz zwischen rationalem Sex und den oft bizarren Wünschen der Kunden? In "Wa(h)re Lust" teilen Frauen und Männer offen ihre Erfahrungen in der Prostitution. Clubhuren, Strichmädchen, Callgirls und Callboys berichten von ihren Beweggründen und Erlebnissen. Auch Bordellbetreiber und Nachtbarbesitzer kommen zu Wort. Dominas und Sklavias schildern die außergewöhnlichen Wünsche ihrer Kunden. Sozialarbeiter und Streetworker der Hurenverbände geben Einblicke in ihre Arbeit. Zu den Gesprächspartnern zählen ein ehemaliger Zuhälter, Prostituierte, Stripperinnen und andere Akteure des Rotlichtmilieus, die ein umfassendes Bild des ältesten Gewerbes der Welt zeichnen.