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Die Schmerzspuren der Geschichte

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  • 252 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Seit der Veröffentlichung von Die Ausgewanderten hat W. G. Sebald wie kaum ein zweiter deutscher Autor vor allem im englischsprachigen Raum Aufsehen erregt. Die positive Rezeption liegt zum einen an seinem ausgeprägten Interesse an den Schmerzensspuren der Geschichte, welche Kolonialismus und Holocaust hinterlassen haben. Andererseits gründet sein internationaler Ruhm in der Favorisierung des biografischen und autobiografischen Denkens als eines Mediums von Geschichtserfahrung. Hinzu kommt sein vielfältiges Spiel mit Gattungsgrenzen, Intertextualität, der Fotografie und den bildenden Künsten. Gerade die intertextuelle und intermediale Vernetzung seiner Prosa produziert eine spezifische Tonart, die als Ausdruck seines Geschichtsbildes zu verstehen ist. Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Diskussionen um das kulturelle Gedächtnis zeigt die Studie die Verschränkung von Ethik und Poetik in Sebalds Prosatexten und Essaysammlungen auf. Mit ihrer kulturgeschichtlichen Ausrichtung wendet sie sich an Sebald-Leser sowie an Studierende der Literatur- und Kulturwissenschaften.

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Die Schmerzspuren der Geschichte, Anne Fuchs

Sprache
Erscheinungsdatum
2004
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(Paperback)
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Titel
Die Schmerzspuren der Geschichte
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Anne Fuchs
Verlag
Böhlau
Erscheinungsdatum
2004
Einband
Paperback
Seitenzahl
252
ISBN10
3412081043
ISBN13
9783412081041
Reihe
Beschreibung
Seit der Veröffentlichung von Die Ausgewanderten hat W. G. Sebald wie kaum ein zweiter deutscher Autor vor allem im englischsprachigen Raum Aufsehen erregt. Die positive Rezeption liegt zum einen an seinem ausgeprägten Interesse an den Schmerzensspuren der Geschichte, welche Kolonialismus und Holocaust hinterlassen haben. Andererseits gründet sein internationaler Ruhm in der Favorisierung des biografischen und autobiografischen Denkens als eines Mediums von Geschichtserfahrung. Hinzu kommt sein vielfältiges Spiel mit Gattungsgrenzen, Intertextualität, der Fotografie und den bildenden Künsten. Gerade die intertextuelle und intermediale Vernetzung seiner Prosa produziert eine spezifische Tonart, die als Ausdruck seines Geschichtsbildes zu verstehen ist. Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Diskussionen um das kulturelle Gedächtnis zeigt die Studie die Verschränkung von Ethik und Poetik in Sebalds Prosatexten und Essaysammlungen auf. Mit ihrer kulturgeschichtlichen Ausrichtung wendet sie sich an Sebald-Leser sowie an Studierende der Literatur- und Kulturwissenschaften.