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Selbstschutz der Verfassung gegen Religionsgemeinschaften

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  • 533 Seiten
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Religiöser Fundamentalismus und religiös motivierter Terrorismus stellen erhebliche Herausforderungen für die staatliche Rechtsordnung dar, insbesondere wenn Glaubenslehren im Widerspruch zu den Werten des demokratischen und säkularen Rechtsstaats stehen. Die Frage, welche Handhabe der Staat gegen Religionsgemeinschaften hat, die seine Grundlagen in Frage stellen, wird zunehmend relevant. Die Politik hat darauf reagiert, indem sie das Religionsprivileg des Vereinsgesetzes gestrichen hat, was es ermöglicht, Religionsgemeinschaften wie andere Vereine zu verbieten. Dennoch fehlt es an einer gefestigten staatskirchenrechtlichen und verfassungsrechtlichen Dogmatik zum Verbot von Religionsgemeinschaften, da die Exemtion religiöser Gemeinschaften vom Vereinsverbot lange Zeit unangefochten blieb. Ziel dieser Arbeit ist es, die verfassungs- und demokratietheoretischen sowie grundrechtsdogmatischen Grenzen zu definieren, innerhalb derer Religionsgemeinschaften verboten werden können. Dabei wird die Bedeutung organisierter Religionsfreiheit in einer demokratischen Gesellschaft analysiert und das Verhältnis zwischen den relevanten Artikeln des Grundgesetzes und der Weimarer Reichsverfassung neu bewertet. Letztlich bildet das Gewaltverbot des Grundgesetzes die einzige Grenze für die Freiheit der Religionsgemeinschaften, ihre Glaubensüberzeugungen zu organisieren und auszuüben. Die Arbeit wurde mit dem Dissertationspreis 2004 der „Juristisc

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Selbstschutz der Verfassung gegen Religionsgemeinschaften, Kathrin Groh

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2004
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(Paperback)
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