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Stammheim

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Horst Bubek, so heißt der Mann, der im Gefängnis von Stammheim jahrelang für den siebten Stock zuständig war, in dem in den 1970ern die RAF-Terroristen der ersten Generation einsaßen. Tagtäglich hatte er Umgang mit ihnen. Und obwohl er von Baader, Meinhof & Co beleidigt, geschlagen, getreten wurde, hat er nie dagegen gehalten. Nach Jean-Paul Sartres legendärem Stammheim-Besuch wusste Bubeck, welche Lügen die Terroristen über die Haftbedingungen in Umlauf brachten. Doch nicht nur die inhaftierten Terroristen setzten den Vollzugsbeamten zu, sondern auch die Presse von rechts und links. Und auch vom Staat fühlten sie sich im Stich gelassen. Auf nahezu aussichtslosem Posten, einer Art letzten Bastion des Rechtsstaats, wird der ohnmächtige Vollzugsbeamte zum Chronisten und Erzähler der berühmten Staatsfeinde im Knast. Sichtbar wird ein verzweifelt-perfider Kampf um die Freiheit, und mittendrin ein einfacher Amtsinspektor als Zeitzeuge, eine ganz andere Perspektive: ›Stammheim‹, eine Komposition aus Erzählung, literarischer Reportage und historischem Essay.

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Stammheim, Kurt Oesterle

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Paperback)
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Titel
Stammheim
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Kurt Oesterle
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Paperback
ISBN10
394008607X
ISBN13
9783940086075
Reihe
Originaltitel
Stammheim
Bewertung
4,1 von 5 Sternen
Beschreibung
Horst Bubek, so heißt der Mann, der im Gefängnis von Stammheim jahrelang für den siebten Stock zuständig war, in dem in den 1970ern die RAF-Terroristen der ersten Generation einsaßen. Tagtäglich hatte er Umgang mit ihnen. Und obwohl er von Baader, Meinhof & Co beleidigt, geschlagen, getreten wurde, hat er nie dagegen gehalten. Nach Jean-Paul Sartres legendärem Stammheim-Besuch wusste Bubeck, welche Lügen die Terroristen über die Haftbedingungen in Umlauf brachten. Doch nicht nur die inhaftierten Terroristen setzten den Vollzugsbeamten zu, sondern auch die Presse von rechts und links. Und auch vom Staat fühlten sie sich im Stich gelassen. Auf nahezu aussichtslosem Posten, einer Art letzten Bastion des Rechtsstaats, wird der ohnmächtige Vollzugsbeamte zum Chronisten und Erzähler der berühmten Staatsfeinde im Knast. Sichtbar wird ein verzweifelt-perfider Kampf um die Freiheit, und mittendrin ein einfacher Amtsinspektor als Zeitzeuge, eine ganz andere Perspektive: ›Stammheim‹, eine Komposition aus Erzählung, literarischer Reportage und historischem Essay.