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Sinologie und islamkundlich orientierte Philologien, insbesondere die Iranistik, nutzen oft vergleichbare Methoden und Inhalte, werden jedoch selten in einer gemeinsamen Studie behandelt. Eine Synthese ist besonders bei speziellen historischen Ereignissen sinnvoll, da nur so die Erzählungen beider Seiten verglichen werden können. Nach dem Zusammenbruch der mongolischen Dynastien übernahmen die Timuriden im Westen und die Ming in China deren Erbe. Beide Dynastien waren stark nach außen orientiert, wobei die Ming nur in den ersten Jahren ihrer Herrschaft offensiv agierten. Diese Unternehmungen waren oft nicht friedlich, insbesondere unter Timur, der aggressive Feldzüge führte. Ein Erbe der Mongolen war der Austausch zwischen Timuriden und Ming, der sich bereits Ende des 14. Jahrhunderts entwickelte. Das Potenzial dieser Interaktionen ist schwer zu bewerten, doch beide Dynastien hielten sie für wichtig genug, um sie aufzuzeichnen. Die persischen und chinesischen Quellen bilden die Grundlage für die Politik-, Wirtschafts- und Diplomatiegeschichte Asiens im Spätmittelalter. Nach einer Einführung in die außenpolitischen Systeme der Timuriden und Ming wird der Verlauf ihrer Interaktionen beschrieben und analysiert. Die methodische Grundlage bildet die Politikwissenschaft. Das politische Interesse beider Reiche war nur von kurzer Dauer, während das kommerzielle Interesse, insbesondere der Timuriden an China, bedeutender war. Die Arbei
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Politik und Handel zwischen Ming und Timuriden, Ralph Kauz
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- 2005
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