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Der lange Marsch zum Neoliberalismus

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  • 397 Seiten
  • 14 Lesestunden

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Der Neoliberalismus hat die These vom Ende der Ideologien widerlegt. Jürgen Nordmanns Buch bietet einen Beitrag zur Forschung über die Entstehung und Durchsetzung des Neoliberalismus als politisches Projekt. Die Frage, wie die neoliberalen Ökonomen um Hayek in den 1970er Jahren aus der Krise des Keynesianismus und Sozialismus als Sieger hervorgingen, steht im Mittelpunkt. Nordmann verfolgt einen differenzierten Ansatz und untersucht liberale Denkbewegungen bis zur Wende, wobei er die Bildung neuer intellektueller Lager analysiert, die um politischen Einfluss ringen. Besonders beleuchtet wird die Beziehung zwischen Hayek und Popper, die aus dem „Roten Wien“ der 1920er Jahre stammt und die Kontroverse zwischen „Kritischem Rationalismus“ und „Frankfurter Schule“ umfasst. Diese Philosophie war bereits im keynesianischen Zeitalter erfolgreich und ebnete den Weg für den radikalen Neoliberalismus. Nordmann zeigt, wie innerliberale Diskurse verengt und vereinfacht wurden. Insbesondere gelang es, den Keynesianismus weitgehend von der liberalen Landkarte zu verbannen und als „sozialistisch“ zu stigmatisieren. Die Radikalisierung des Liberalismus zum Neoliberalismus schloss damit alle Dritten Wege innerhalb des bürgerlichen Lagers aus.

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Der lange Marsch zum Neoliberalismus, Jürgen Nordmann

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2005
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(Paperback)
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