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Harmonielehre des diatonischen, chromatischen, Viertel-, Drittel-, Sechstel- und Zwölftel-Tonsystems

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Namhafte Musiktheoretiker wie Diether de la Motte und Walter Gieseler betonen, dass die in traditionellen Harmonielehren aufgestellten Normen nicht zeitlos gültig sind, sondern im jeweiligen musikgeschichtlichen Kontext betrachtet werden müssen. Diese Vorschriften verändern sich im Laufe der Geschichte und sollten nicht als universell angesehen werden. Hábas Harmonielehre verfolgt jedoch ein anderes Konzept: Sie zielt nicht auf die wissenschaftliche Analyse historischer Musik ab, sondern darauf, die schöpferischen Fähigkeiten der Studierenden zu fördern. Im theoretischen Teil definiert Hába die Ton- und Intervallbeziehungen und ordnet sie nach musikalischem Ausdruck. Der praktische Teil bietet über tausend Notenbeispiele als Inspirationsquelle. Die Auswahl der musikalischen Möglichkeiten bleibt dem individuellen Klangempfinden und Ausdrucksbedürfnis des Komponisten überlassen. Für das praktische Studium empfiehlt Hába, die Themen wie Zwei-, Drei- und Mehrstimmigkeit nicht nacheinander, sondern parallel zu bearbeiten und anschließend schrittweise zu vertiefen. Er ermutigt die Studierenden, Melodien zuerst mit Zwei- und Dreiklängen und dann mit vielstimmigen Harmonien zu gestalten. Alle Versionen sollen am Klavier gespielt werden, um das Klangempfinden zu schulen. Diese Harmonielehre bietet den Studierenden eine moderne Form der Gradus ad Parnassum, die sie zur Meisterschaft in der Harmonik führt.

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Harmonielehre des diatonischen, chromatischen, Viertel-, Drittel-, Sechstel- und Zwölftel-Tonsystems, Alois Hába

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2007
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