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Das experimentelle Romanwerk der englischen Autorin Christine Brooke-Rose erstreckt sich von den 1960er Jahren bis 2006 und umfasst zwölf Werke, die mit etablierten Strukturen des Romans brechen und den Leser zu aktiven Konstruktionsleistungen herausfordern. Ihre Texte sind ein bewusster Versuch, neue Wege für eine Gattung zu finden, die sie in ihren literaturtheoretischen Schriften als ermüdet und von erstarrten Konventionen erstickt beschreibt. Aufgrund dieser Brüche wurden ihre Romane oft als schwierig und unzugänglich wahrgenommen und als formalistische Spielereien abgetan, trotz ihres gesellschaftskritischen Potenzials. Diese Studie ist die erste Monographie zu Brooke-Rose, die ihr Romanwerk bis zu dem 2006 erschienenen Life, End of umfasst. Zudem wird eine Systematisierung ihrer literaturtheoretischen Position unternommen, die aus einem poststrukturalistisch geprägten Welt- und Gesellschaftsbild heraus eine Erneuerung des Romans fordert. Die Untersuchung erfolgt aus zwei Perspektiven: einerseits hinsichtlich erzähltechnischer und sprachlicher Experimente, andererseits in Bezug auf sozialkritische Funktionsweisen der Texte, die gesellschaftliche Marginalisierungsprozesse anprangern und übersteigerte Medien- und Wissenschaftsdiskurse parodieren. So entsteht das Bild einer Autorin, die etablierte Rezeptionsgewohnheiten herausfordert und konkrete Kritik an gesellschaftlichen Entwicklungen mit spielerischen Verwirrungen und S
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Die Erneuerung des Romans im Zeichen postmoderner Realitätsauffassung, Kerstin Frank
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- 2008
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