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Die "westliche Kultur" und ihr Anderes

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  • 182 Seiten
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Die Entstehung der »Islamophobie« wird oft als Folge des radikalen Islamismus betrachtet. Kultur- und sozialwissenschaftliche Analysen zeigen jedoch, dass antimuslimischer Rassismus bereits lange zuvor in politischen, kulturellen und alltäglichen Diskursen der »westlichen Kultur« verankert war. Dieses Buch wendet den Blick von interreligiösen Dialogen, die versuchen, »das Fremde« zu verstehen, ab und nutzt die Perspektive auf »die Anderen« als Ausgangspunkt, um das »Eigene« zu reflektieren. Anhand postkolonialer und poststrukturalistischer Theorien wird die hegemoniale Darstellung »des Islam« untersucht. Die Dichotomie zwischen »Islam« und »Westen« wird als Konstruktion betrachtet, die beide Seiten essenzialisiert. Diese Konstruktion hat sich historisch entwickelt und variiert in politischen Kontexten, wobei sie Teil des kulturellen Wissens des »Westens« über »den Orient« und »den Islam« ist. Im Alltag erfahren die Subjekte die Bedingungen und Bedeutungen des »Islamdiskurses« als kulturelle Repräsentationen, die ihnen Sichtweisen und Interpretationen anbieten oder erschweren. In diesem Raum setzen sich die Subjekte aktiv mit der kulturellen Hegemonie auseinander und positionieren sich darin.

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Die "westliche Kultur" und ihr Anderes, Iman Attia

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Paperback)
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Titel
Die "westliche Kultur" und ihr Anderes
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Iman Attia
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
Seitenzahl
182
ISBN10
3837610810
ISBN13
9783837610819
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
4,4 von 5 Sternen
Beschreibung
Die Entstehung der »Islamophobie« wird oft als Folge des radikalen Islamismus betrachtet. Kultur- und sozialwissenschaftliche Analysen zeigen jedoch, dass antimuslimischer Rassismus bereits lange zuvor in politischen, kulturellen und alltäglichen Diskursen der »westlichen Kultur« verankert war. Dieses Buch wendet den Blick von interreligiösen Dialogen, die versuchen, »das Fremde« zu verstehen, ab und nutzt die Perspektive auf »die Anderen« als Ausgangspunkt, um das »Eigene« zu reflektieren. Anhand postkolonialer und poststrukturalistischer Theorien wird die hegemoniale Darstellung »des Islam« untersucht. Die Dichotomie zwischen »Islam« und »Westen« wird als Konstruktion betrachtet, die beide Seiten essenzialisiert. Diese Konstruktion hat sich historisch entwickelt und variiert in politischen Kontexten, wobei sie Teil des kulturellen Wissens des »Westens« über »den Orient« und »den Islam« ist. Im Alltag erfahren die Subjekte die Bedingungen und Bedeutungen des »Islamdiskurses« als kulturelle Repräsentationen, die ihnen Sichtweisen und Interpretationen anbieten oder erschweren. In diesem Raum setzen sich die Subjekte aktiv mit der kulturellen Hegemonie auseinander und positionieren sich darin.