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Im Rückblick auf die Wende: wie mit Schuld umgehen?

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Klaus-M. Kodalle, der 1992 als Philosophieprofessor von Hamburg an die Friedrich-Schiller-Universität Jena wechselte, geht den ‚konjunkturellen’ Schwankungen in der Wahrnehmung und Beurteilung von Schuld und Verantwortlichkeit nach: Angesichts von Schuldvorwürfen, Abwehrgesten, Ressentiments, Larmoyanz und Rechthaberei sowie unglaublichen Verharmlosungen der Verletzung individueller Lebensläufe prüft er mit aller gebotenen Zurückhaltung, welchen Stellenwert Verzeihung/Nachsichtigkeit im politischen Diskurs haben könnte. Denn nur in einem Klima der Nachsichtigkeit sind ehrliche Selbst-Konfrontationen möglich. Freilich: es gibt auch jene Selbst-Abschottung, die Christa Wolf „Sünde“ nannte: „die Wahrheit über sich selbst nicht wissen wollen“. Die Beobachtungen und Reflexionen erstrecken sich auf rechtlich-politische Grundsatzfragen ebenso wie auf die Rolle der Medien, gehen auf individuelle Zeugnisse ebenso ein wie auf aktuelle politische Debatten. Im Verlag Königshausen und Neumann gibt Kodalle das „Kritische Jahrbuch für Philosophie (Jena)“ und die Beihefte zu diesem Jahrbuch heraus. 2003 erschien bei K& N die 2-bändige Festschrift für K.-M. Kodalle: „Die Ausnahme denken“.

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ISBN
9783826041822

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2009

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