Jugenderinnerungen an die goldene alte Zeit
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Beim Schreiben des Buches habe ich mich in Gedanken in meine frühe Jugend zurückversetzt. Das Buch „Jugenderinnerungen an die goldene alte Zeit“ schreibe ich für die jüngere Generation. Zu empfinden, wie goldig diese alten Zeiten waren, überlasse ich dem Leser, obwohl nur der, welcher diese Zeit selbst erlebt hat, diese wirklich einschätzen kann. Mit meinen zwölf Geschwistern bin ich in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Ich bin sicher, der aufmerksame Leser findet, wir hätten viel entbehren müssen. Entbehren kann man aber nur etwas, das man gerne haben möchte und nicht hat. Kann man Sachen, von denen man nicht einmal weiß, dass sie überhaupt existieren, begehren? Eigentlich hatten wir alles, was wir brauchten. Essen hatten wir immer, wenn auch nicht immer von bester Qualität. Fettleibige Kinder waren in meiner Jugendzeit kein Thema. Arbeitslose kannte man in meiner Jugendzeit praktisch nicht. Jeder, der zwei gesunde Arme und Beine hatte und arbeiten wollte, fand eine Arbeit. Zu der heutigen Wegwerfgesellschaft mache ich mir um einiges mehr Gedanken. Die bestehende Reizüberflutung und die ständige Erreichbarkeit sowie die herrschende Hektik in der Neuzeit beunruhigen mich. Interessant wäre zu wissen, wie intensiv die Jugenderinnerungen der Kinder von heute in 60 bis 70 Jahren ausfallen.