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Der reine Geschmack

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Seit die Menschheit in der Lage ist, Speisen aller Art zu garen, wurde alles Mögliche ausprobiert. Manches wie zum Beispiel die Entwicklung neuer Garmethoden war sinnvoll, anderes weniger. Unsere heutige Küche ist durch die verschiedenen Verfälschungen, welche wir u. a. der Molekularküche, aber auch Einflüssen aus anderen Kulturen, fremden Gewürzen und nicht zuletzt nur schwer nachvollziehbaren Zutatenkombinationen verdanken, auf dem besten Wege, es den alten Römern gleichzutun, die stolz darauf waren, Speisen verfälschen zu können. So kam Gerd Wolfgang Sievers auf die Idee, ein Kochprogramm zu entwickeln, in dem die verwendeten Nahrungsmittel tatsächlich die Hauptrolle spielen und einfach nach sich selbst schmecken: Nur durch wenige Komponenten und spezielle Garmethoden gelangen sie zu geschmacklicher Vollkommenheit. Er arbeitet mit verschiedenen Salzen, natürlichen Fetten und Ölen und Wasser, verzichtet auf alle anderen Gewürze und kombiniert nie mehr als zwei Grundprodukte miteinander. Und auch die Optik beim Anrichten widerspiegelt dieses Programm: Kein Firlefanz soll am Teller liegen und keine überflüssige Dekoration vom eigentlichen Produkt ablenken.

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Der reine Geschmack, Gerd Wolfgang Sievers

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
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(Paperback)
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Titel
Der reine Geschmack
Sprache
Deutsch
Verlag
Pichler
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Paperback
Seitenzahl
228
ISBN10
3854315910
ISBN13
9783854315919
Reihe
Beschreibung
Seit die Menschheit in der Lage ist, Speisen aller Art zu garen, wurde alles Mögliche ausprobiert. Manches wie zum Beispiel die Entwicklung neuer Garmethoden war sinnvoll, anderes weniger. Unsere heutige Küche ist durch die verschiedenen Verfälschungen, welche wir u. a. der Molekularküche, aber auch Einflüssen aus anderen Kulturen, fremden Gewürzen und nicht zuletzt nur schwer nachvollziehbaren Zutatenkombinationen verdanken, auf dem besten Wege, es den alten Römern gleichzutun, die stolz darauf waren, Speisen verfälschen zu können. So kam Gerd Wolfgang Sievers auf die Idee, ein Kochprogramm zu entwickeln, in dem die verwendeten Nahrungsmittel tatsächlich die Hauptrolle spielen und einfach nach sich selbst schmecken: Nur durch wenige Komponenten und spezielle Garmethoden gelangen sie zu geschmacklicher Vollkommenheit. Er arbeitet mit verschiedenen Salzen, natürlichen Fetten und Ölen und Wasser, verzichtet auf alle anderen Gewürze und kombiniert nie mehr als zwei Grundprodukte miteinander. Und auch die Optik beim Anrichten widerspiegelt dieses Programm: Kein Firlefanz soll am Teller liegen und keine überflüssige Dekoration vom eigentlichen Produkt ablenken.