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Salzhandel in der Mitte Europas

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  • 664 Seiten
  • 24 Lesestunden

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Der Salzhandel zwischen Bayern mit seinen leistungsfähigen Salinen und den Kantonen der Schweiz war zumeist staatlich monopolisiert. Im Spannungsfeld von Außenpolitik und wirtschaftlichen Interessen bewirkten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts innovative Praktiken zwischenstaatlichen Kommunizierens und der Organisation von Räumen eine deutliche Intensivierung dieser lukrativen Handelsverbindung. An die Stelle der im Zeremoniell verhafteten Diplomatie setzten die Akteure aus den Wirtschaftsverwaltungen pragmatische Formen der Kommunikation. Die bayerische Hofkammer errichtete in den Reichsstädten Buchhorn (dem heutigen Friedrichshafen) und Lindau exterritoriale Salzämter und konnte damit den schwäbischen Raum zwischen den bayerischen Grenzen und dem Bodensee in ihren Wirkungsbereich einbeziehen. Entscheidende Impulse auf den gemeinsamen Wirtschaftsraum gingen aber auch von der Schweizer Stadtrepublik Bern als bedeutendstem Abnehmer des bayerischen Salzes aus, nicht zuletzt durch die Vermittlung technologischer Kompetenzen in der Salzerzeugung nach Bayern. Seit der Umbruchszeit um 1800 erprobte der bayerische Staat neue Formen der wirtschaftlichen Verbindung mit der Schweiz. Bis 1815 orientierte sich zudem die bayerische Territorialpolitik an den Bedürfnissen des staatlichen Salzhandels und strebte hartnäckig eine Landverbindung an den Bodensee an.

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Salzhandel in der Mitte Europas, Martin Ott

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2013
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