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Intertextualität als Weltanschauung und Ästhetik des Epigonalen

Das Instrumentalwerk Conrad Ansorges

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  • 765 Seiten
  • 27 Lesestunden

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Heitmanns Dissertation ist ein eindringlicher Appell, die Vielfalt der Forschung zu bewahren und sowohl klassische als auch interdisziplinäre Projekte zu fördern. Das Werk des Pianisten und Mystikers Conrad Ansorge (1862-1930) bietet einen bemerkenswerten Reichtum an verborgenen kompositorischen und philosophischen Tiefen. Die Arbeit zielt darauf ab, ein neues ästhetisches Kompositions- und Werkkonzept zu entwickeln. Jedes Werk eröffnet intertextuelle Dimensionen, die in geistesgeschichtliche Exkursionen führen. Ansorges Weltanschauung, geprägt vom Ewigkeitsprinzip des „kosmogonischen Eros“, wird über Eros-Philosophie, (indische) Theosophie und die Orphik als Metapher für eine kunstgeistreligiöse Strömung entfaltet. Musikalisch verbindet Ansorge die Größen Beethoven, Brahms und Liszt in einem „mystischen Dreieck“. Die tiefenstrukturellen Bezüge bilden ein dynamisches Netz, das als „Architektur“ und „Weltgebäude“ verstanden werden kann. Hinter allem steht ein Plädoyer für eine souveräne Ästhetik des Epigonalen. Ansorges lehrreiche Mitteilungen geben tiefen Einblick in sein Denken und antizipieren Erkenntnisse, die die Musikwissenschaft erst im späten 20. Jahrhundert verifizieren wird, während sie einige Werke der drei Meister in neuem Licht erscheinen lassen.

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Intertextualität als Weltanschauung und Ästhetik des Epigonalen, Philipp Heitmann

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Erscheinungsdatum
2015
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