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Licht und Farbe

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  • 255 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Als Carl Spitzweg und Eduard Schleich d.Ä. um 1840 nach Venedig reisten, interessierten sie sich besonders für die Vedute-Tradition und zeitgenössische Landschaftsmalerei. Die Lagunenstadt als Studienort hinterließ bis Jahrzehnte später Spuren in den Venedig-Darstellungen der Münchner Kunstausstellungen. Die Publikation untersucht die Bedeutung Venedigs für Münchner Architektur- und Landschaftsmaler von 1830 bis 1900 und thematisiert die künstlerische Inszenierung der Stadt anhand der Werke von Ludwig Mecklenburg, Carl Spitzweg, Eduard Schleich d. Ä. und Ludwig Dill. Ein weiterer Fokus liegt auf der Rezeption venezianischer und niederländischer Malerei. Die Untersuchung zeigt nicht nur die bildlichen Manifestationen eines literarisch mythisierten Venedig, sondern beleuchtet auch die Relevanz zeitgenössischer Landschafts- und Marinemalerei sowie den in der Kunstkritik dieser Zeit verbreiteten Begriff der Stimmung. Diese ästhetische Analyse der Venedig-Bilder ermöglicht es, hinter den Klischees des „Mythos Venedig“ zu blicken und die Entwicklung des künstlerischen Interesses an der Lagunenstadt bis 1900 nachzuvollziehen, das zwischen Freilichtmalerei und konzeptueller Kunstauffassung oszilliert.

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Licht und Farbe, Miriam Lisbeth Bürkle

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2015
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