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Der Pädagoge Paulo Freire entwickelt ein alternatives Modell zur herkömmlichen Schule, das auf Situativität, Projekt und Dialog basiert. Durch autonome und bewusste Lehrer- und Schülerpersönlichkeiten kann eine schülergerechte Bildung entstehen. Im Mittelpunkt stehen die Lebenswirklichkeit und Zukunftsrelevanz der Lerninhalte. Freires Didaktik lässt sich in mehreren Thesen zusammenfassen: Sie schafft die Voraussetzungen für autonomes Lernen, indem sie das Wissen und die Lernorte der Schüler wertschätzt. Die thematische Reduktion eröffnet Möglichkeiten, mit der Stofffülle pädagogisch und motivierend umzugehen, da neben curricularen Inhalten auch das Wissen der Schüler und Lehrer einfließt, fokussiert auf zentrale Lebensprobleme. Die Dekodifizierung fördert die Komplexität und bringt einen Mehrwert für alle Beteiligten. Die gemeinsam gewählten Inhalte können innovativ und motivierend vermittelt werden, sodass die Lernenden ihr Wissen und ihre Kompetenzen entdecken und produzieren. Solche didaktischen Arrangements ermöglichen es Lehrkräften, sich ihrer eigenen Vorprägungen bewusst zu werden und sich kontinuierlich mit den Schülern auf neue Inhalte einzulassen. Mit den Prinzipien Dialog, situatives Lernen und Projektmethode kann weltweit ein neues Bildungsmodell für offene und kritische Erziehung entstehen, das individuelle Fähigkeiten und solidarisches Handeln stärkt. Ergebnisse werden durch gemeinsames, situatives, dialogisches
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Empathie und Engagement, Joachim Dabisch
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- 2015
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