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Kinematografische Spiegelwelten

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Das Interesse der abendländischen Kultur an Spiegelbildern, -motiven und -metaphern erstreckt sich über Mythologie, Malerei, Literatur, Architektur, Fotografie und Film. Der Spiegel, der sein Gegenüber reflektiert, spiegelt sich in der Fähigkeit von Fotoapparaten und Filmkameras wider, Objekte perfekt wiederzugeben. Die häufige Präsenz von Spiegelbildern in der Filmgeschichte zeigt, dass das Kino von Anfang an eine Selbstreflexivität besaß. Der Film offenbart die Medialität des Spiegels, während der Spiegel die Medialität des Films enthüllt. Diese Arbeit untersucht verschiedene Spiegelbildkompositionen anhand der Bildtypologien von Gilles Deleuze, die durch ihr „falteartiges“ Aufeinandertreffen sogenannte „Spiegelwelten“ schaffen. Im letzten Teil wird eine Verbindung zur Leibniz’schen Monade als „miroir actif et vivant“ hergestellt, um zu filmischen neobarocken Spiegelinszenierungen zu gelangen. Besonders im Fokus stehen Spiegelbilder, die im Film als Reflexionseffekte auftreten, ohne auf eine einheitliche Interpretation reduziert zu werden. Da die Logik des Spiegels oft alogisch, kontrovers und spielerisch ist, sollten Spiegelbilder in ihrer Vielfalt beleuchtet werden. Ihre Bedeutung reflektiert sich ins Unendliche.

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Kinematografische Spiegelwelten, Nataliya Kolisnyk

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2019
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(Paperback)
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