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Eine Frage der Tatidentität: Die Auswirkung der Beweisabnahme nach Art. 343 StPO auf das Anklageprinzip

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Ergibt die unmittelbare Beweisabnahme in der Hauptverhandlung einen von der Anklageschrift abweichenden Sachverhalt, können Unmittelbarkeitsprinzip und Anklagegrundsatz nicht uneingeschränkt nebeneinander bestehen. Es stellt sich die Frage, wie dieses Spannungsfeld gelöst werden kann. Literatur und Rechtsprechung haben dieser Thematik trotz grosser praktischer Relevanz kaum Aufmerksamkeit gewidmet. Die vorliegende Arbeit von Romana Meister machte sich zum Ziel, dies zu ändern, und beleuchtet die Fragestellung genauer. Konkret wird dargelegt, dass sich das Problem trotz möglicher Flexibilität der Anklage de lege lata nicht vollends lösen lässt und vielmehr der Begriff der Tatidentität ausgelegt werden muss. Dabei wird ein Grundsatz zu dessen Bestimmung aufgestellt, welcher das Spannungsfeld zugunsten der Unmittelbarkeit lösen soll.

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Eine Frage der Tatidentität: Die Auswirkung der Beweisabnahme nach Art. 343 StPO auf das Anklageprinzip, Romana Meiser

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
Eine Frage der Tatidentität: Die Auswirkung der Beweisabnahme nach Art. 343 StPO auf das Anklageprinzip
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Romana Meiser
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
3725597766
ISBN13
9783725597765
Reihe
Beschreibung
Ergibt die unmittelbare Beweisabnahme in der Hauptverhandlung einen von der Anklageschrift abweichenden Sachverhalt, können Unmittelbarkeitsprinzip und Anklagegrundsatz nicht uneingeschränkt nebeneinander bestehen. Es stellt sich die Frage, wie dieses Spannungsfeld gelöst werden kann. Literatur und Rechtsprechung haben dieser Thematik trotz grosser praktischer Relevanz kaum Aufmerksamkeit gewidmet. Die vorliegende Arbeit von Romana Meister machte sich zum Ziel, dies zu ändern, und beleuchtet die Fragestellung genauer. Konkret wird dargelegt, dass sich das Problem trotz möglicher Flexibilität der Anklage de lege lata nicht vollends lösen lässt und vielmehr der Begriff der Tatidentität ausgelegt werden muss. Dabei wird ein Grundsatz zu dessen Bestimmung aufgestellt, welcher das Spannungsfeld zugunsten der Unmittelbarkeit lösen soll.