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Urteilskraft und Vernunft

Kants ursprüngliche Fragestellung

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  • 179 Seiten
  • 7 Lesestunden

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In den in diesem Band enthaltenen Studien nimmt Manfred Riedel Erwägungen im Umkreis der philosophischen Hermeneutik über den Gebrauch der Urteilskraft als spezifisch menschlicher Vernunfttätigkeit auf. Dieser Ausgang legt Differenzierungen heutiger Kant-Interpretationen nahe. Er ermöglicht es, das Verhältnis der Urteilskraft zur Vernunft und ihre Grundstellung im Ganzen des kritischen Gedankens genauer zu beleuchten, als das aus Perspektiven der analytischen oder sprachpragmatischen Philosophie der Fall sein kann. Es geht jedoch nicht nur um hermeneutische Gerechtigkeit, die Tugend des Interpreten, der zu verstehen sucht, sondern darum, was die Sache der Kantischen Philosophie ist. Sind doch mit »Hermeneutik« Konnotationen der »Kritik« im Sinne der Scheidung (Krisis) des Urteils von Vorurteilen verbunden, wie sie Kant der philologischen Praxis der Berichtigung korrupter Texte entnimmt – auch wenn die ›Kritik der reinen Vernunft‹ selbstverständlich keine »Kritik der Bücher und Systeme«, sondern eine des »Vernunftvermögens überhaupt in Ansehung aller Erkenntnisse, zu denen sie unabhängig von aller Erfahrung streben mag«, sein will.

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Urteilskraft und Vernunft, Manfred Riedel

Sprache
Erscheinungsdatum
1989
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(Paperback)
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Titel
Urteilskraft und Vernunft
Untertitel
Kants ursprüngliche Fragestellung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Manfred Riedel
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1989
Einband
Paperback
Seitenzahl
179
ISBN10
351828374X
ISBN13
9783518283745
Reihe
Beschreibung
In den in diesem Band enthaltenen Studien nimmt Manfred Riedel Erwägungen im Umkreis der philosophischen Hermeneutik über den Gebrauch der Urteilskraft als spezifisch menschlicher Vernunfttätigkeit auf. Dieser Ausgang legt Differenzierungen heutiger Kant-Interpretationen nahe. Er ermöglicht es, das Verhältnis der Urteilskraft zur Vernunft und ihre Grundstellung im Ganzen des kritischen Gedankens genauer zu beleuchten, als das aus Perspektiven der analytischen oder sprachpragmatischen Philosophie der Fall sein kann. Es geht jedoch nicht nur um hermeneutische Gerechtigkeit, die Tugend des Interpreten, der zu verstehen sucht, sondern darum, was die Sache der Kantischen Philosophie ist. Sind doch mit »Hermeneutik« Konnotationen der »Kritik« im Sinne der Scheidung (Krisis) des Urteils von Vorurteilen verbunden, wie sie Kant der philologischen Praxis der Berichtigung korrupter Texte entnimmt – auch wenn die ›Kritik der reinen Vernunft‹ selbstverständlich keine »Kritik der Bücher und Systeme«, sondern eine des »Vernunftvermögens überhaupt in Ansehung aller Erkenntnisse, zu denen sie unabhängig von aller Erfahrung streben mag«, sein will.