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Diese Studie analysiert Interaktionen im Schulalltag und zeigt auf, wie Mädchen und Frauen Schule erleben. Durch Interviews und Unterrichtsanalysen wird deutlich, dass geschlechtsspezifische Unterschiede in der Wahrnehmung und Bewertung von Leistungen zwischen Mädchen und Jungen bestehen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die gegenwärtige Koedukation nicht zu einer gleichwertigen Sozialisation der Geschlechter führt, sondern vielmehr traditionelle Interaktionsmuster perpetuiert. Die Autorinnen fordern eine perspektivische Betrachtung zukünftiger Geschlechtergleichwertigkeit und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur qualitativ geschlechtsdifferenzierten Frauenforschung. Die Arbeit behandelt die Entstehungsgeschichte des hessischen Aktionsprogramms für Frauen, internationale Bezugspunkte sowie frauen- und schulpolitische Festlegungen der UN. Zudem wird das EG-Programm zur Chancengleichheit der Frauen und die Rechtsexpertise zum 6. Jugendbericht thematisiert. Die Forschungsdiskussion umfasst englisch- und deutschsprachige sowie linguistische Ansätze. Die Methodik der Studie basiert auf einem Differenzansatz und einer spezifischen Erhebung der Daten aus der Perspektive von Frauen. Interviews und Videoaufnahmen aus verschiedenen Schulstufen, einschließlich Mathematik, Physik, Deutsch und Biologie, bieten Einblicke in die schulische Praxis. Abschließend werden Vorschläge zur Mädchenförderung und Erfahrungen von Lehrerinnen zu
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Interaktionen der Geschlechter, Uta Enders-Dragässer
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- Erscheinungsdatum
- 1989
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