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„Gute Jugend glaubt, daß sie Flügel habe und daß alles Rechte auf ihre herbrausende Ankunft warte, ja erst durch sie gebildet, mindestens durch sie befreit werde. Mit der Pubertät beginnt das Geheimnis der Frauen, das Geheimnis des Lebens, das Geheimnis der Wissenschaft; wie viele unerforschte Regale sieht die lesende Jugend vor sich glänzen.“ Dieses Bild der Jugend als das Noch-Nicht-Wissen, als Anderssein, Bessersein und Schönersein, mag umstritten sein, doch es verdeutlicht den Unterschied zwischen den Bedingungen des Aufwachsens und den Bildern, die Jugendliche und Erwachsene von der Jugend erzeugen. Diese Studie zielt darauf ab, diese Differenz zu beleuchten und die Entwicklung der Jugendforschung zu skizzieren. Heinz-Hermann Krüger bemerkte, dass eine umfassende Geschichte der Jugendforschung im 20. Jahrhundert ein enzyklopädisches Unterfangen wäre. Der vorliegende Versuch, eine solche Geschichte zu formulieren, kann daher nicht als vollständig gelten, da die Komplexität und der Umfang der Materie die Möglichkeiten eines Einzelnen übersteigen. Der aufmerksame Leser wird feststellen, dass an vielen Stellen Auslassungen vorgenommen wurden und dass ich mich auf Andeutungen und Hinweise beschränkt habe, um den Rahmen der Studie zu wahren.
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Jugend als Objekt der Wissenschaften, Peter Dudek
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- Erscheinungsdatum
- 1990
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