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Das Schwein und der Wolkenkratzer

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„Man erwartet die Stadt von Al Capone und findet angenehme Boulevards, die zwischen den neoklassizistischen Gebäuden der Weltausstellung von 1893 auf und ab führen ... Die Innenstadt entfaltet sich vor einem, ein architektonisches Wunder, das für die Stadtplanung des zwanzigsten Jahrhunderts das ist, was Venedig für das fünfzehnte Jahrhundert gewesen sein muss.“ Wie eine Mischung aus Philip Marlowe und Walter Benjamin durchstreift Marco d’Eramo die Straßen von Chicago und lässt keinen Mythos unberührt. Mit dem distanzierten Blick eines Europäers erkennt er langsam den vertrauten Gestank der Moderne, der über die Windy City weht, deren Größe (die Schlachthöfe, die Eisenbahnen, der Holz- und Getreidehandel) mittlerweile alte Geschichte ist und wo das, was sich heute erhebt, bereits für den morgigen Block auf der Liste steht. Chicago war die Bühne für einige der entscheidenden Aspekte der Moderne: die Geburt des Wolkenkratzers, der Aufstieg der Urban Sociology, der erste Atomreaktor der Welt, der harte Monetarismus der Chicago School. Hier in diesem postmodernen Babel, wo die Widersprüche der amerikanischen Gesellschaft groß geschrieben werden, wird d’Eramo Zeuge der revolutionären, subversiven Kraft des Kapitalismus in seiner reinsten Form.

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Das Schwein und der Wolkenkratzer, Marco D'Eramo

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Erscheinungsdatum
1996,
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Titel
Das Schwein und der Wolkenkratzer
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Marco D'Eramo
Verlag
Kunstmann
Erscheinungsdatum
1996
Seitenzahl
461
ISBN10
3888971721
ISBN13
9783888971723
Reihe
Originaltitel
Il maiale e il grattacielo
Beschreibung
„Man erwartet die Stadt von Al Capone und findet angenehme Boulevards, die zwischen den neoklassizistischen Gebäuden der Weltausstellung von 1893 auf und ab führen ... Die Innenstadt entfaltet sich vor einem, ein architektonisches Wunder, das für die Stadtplanung des zwanzigsten Jahrhunderts das ist, was Venedig für das fünfzehnte Jahrhundert gewesen sein muss.“ Wie eine Mischung aus Philip Marlowe und Walter Benjamin durchstreift Marco d’Eramo die Straßen von Chicago und lässt keinen Mythos unberührt. Mit dem distanzierten Blick eines Europäers erkennt er langsam den vertrauten Gestank der Moderne, der über die Windy City weht, deren Größe (die Schlachthöfe, die Eisenbahnen, der Holz- und Getreidehandel) mittlerweile alte Geschichte ist und wo das, was sich heute erhebt, bereits für den morgigen Block auf der Liste steht. Chicago war die Bühne für einige der entscheidenden Aspekte der Moderne: die Geburt des Wolkenkratzers, der Aufstieg der Urban Sociology, der erste Atomreaktor der Welt, der harte Monetarismus der Chicago School. Hier in diesem postmodernen Babel, wo die Widersprüche der amerikanischen Gesellschaft groß geschrieben werden, wird d’Eramo Zeuge der revolutionären, subversiven Kraft des Kapitalismus in seiner reinsten Form.