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Angriff auf die Mitbestimmung

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  • 148 Seiten
  • 6 Lesestunden

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In der Tradition des »rheinischen Kapitalismus« sind die Anerkennung von Mitbestimmungsprinzipien und eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Management und Betriebsrat fest verankert. Viele Unternehmen halten sich daran – aber beileibe nicht alle. Sarah Bormann analysiert in diesem Buch anhand der Drogeriemarkt-Kette Schlecker den exemplarischen Fall eines Großkonzerns, der offen und anhaltend eine Anti-Betriebsrats-Strategie verfolgt. Nachdem das »größte Drogeriemarktunternehmen der Welt« (Selbstdarstellung) Mitte der 90er Jahre im Mittelpunkt einer gewerkschaftlichen Kampagne gestanden hatte und in der Folge die Gründung dezentraler Betriebsräte und eines Gesamtbetriebsrats hinnehmen musste, blieb die Geschäftsleitung bei ihrem Kurs: Mit Einschüchterungsversuchen, Drohungen und Verlockungen, durch Personal- und Versetzungspolitik, durch förmliche Behinderung und informelle Einflussnahme wurde und wird weiter aggressiv versucht, die Gründung weiterer Betriebsräte zu stoppen und die Arbeit bestehender Betriebsräte zu behindern. Die Autorin dokumentiert und systematisiert diese Versuche flächendeckend und fragt nach geeigneten Gegenstrategien für Interessenvertretungen und Gewerkschaften. Sie ordnet die Befunde in die Geschäftspolitik und Unternehmenskultur des Konzerns sowie in generelle Entwicklungslinien der Branche und der Mitbestimmung ein.

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Angriff auf die Mitbestimmung, Sarah Bormann

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2007
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(Paperback)
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