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Das Promotionsvorhaben analysiert die Anforderungen an stationäre Versorgungsstrukturen von Krankenhäusern im Kontext der demografischen Entwicklung. Bisherige Planungsverfahren basieren meist auf historisch ermittelten Behandlungsdiagnosen. Die Untersuchung prüft, ob eine Anpassung der Planung unter Berücksichtigung von Alter und Morbidität der Patienten zu einer sachgerechteren Kapazitätsplanung führen kann. Die zentrale These besagt, dass die gegenwärtige Planung nicht angemessen auf Alter und Morbidität abgestimmt ist. Dies gründet auf zwei Annahmen: Erstens ist die ausschließliche Orientierung an Hauptdiagnosen und Fachabteilungen aufgrund unterschiedlicher Diagnostik und Therapie unzureichend und spiegelt die Morbidität sowie Altersgerechtigkeit nicht ausreichend wider. Zweitens ermöglicht die Reform des Vergütungssystems im stationären Sektor seit 2003/2004 eine Modifikation des Planungsverfahrens. Ziel der Forschung ist es, zu ermitteln, ob in bestimmten Segmenten der Bevölkerungspyramide eine signifikante Häufung bestimmter Krankheitsbilder vorliegt, die eine alters- und diagnosegerechte stationäre Versorgung erforderlich macht. Die Untersuchung stützt sich auf Primärdaten zur stationär behandelten Morbidität und den bestehenden Versorgungsstrukturen. Es wird gezeigt, dass die Berücksichtigung der Morbidität aus der demografischen Entwicklung nur geringfügig aufwendiger ist, jedoch die Zielerreichung des Planungsproze
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Morbiditätsorientierte Krankenhausplanung am Beispiel des Landes Hessen, Thomas Kolb
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