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A prostituta errante

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Ano 1410. Marie, filha do burguês mais rico de toda a cidade, está às vésperas de se casar com um bem sucedido advogado, filho de um famoso conde. Ainda que o belo arranjo cubra de orgulho o pai da jovem, ansioso por enobrecer-se, ela se mostra muito receosa de viver para sempre com o prometido, ao qual só viu por duas vezes. Seus medos se vêm tragicamente confirmados quando já no leito de núpcias, momentos antes de consumar o fato, adentra a sua casa um desconhecido que acusa Marie de ter se deitado com outros homens em troca de presentes, como uma prostituta. A partir de então, a vida dessa jovem dará uma inesperada e terrível volta. Sozinha, arruinada e com sua reputação difamada, não lhe restará outra opção para sobreviver, senão a de a de se juntar às prostitutas e seguir por seu caminho. Mas a pesar das humilhações, essa heroína encontrará, surpreendentemente, ajuda e força para vingar-se de quem tanto mal lhe fez.

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A prostituta errante, Iny Lorentz

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2007
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Sehr gut
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Wir begleiten Marie, die nach Intrigen und Verrat alles verliert und als Ausgestoßene ums Überleben kämpfen muss. Ihr Weg ist brutal, oft schwer zu ertragen, aber konsequent erzählt. Gewalt, Ungerechtigkeit und Machtmissbrauch werden nicht beschönigt, das Mittelalter erscheint hier als rauer, gnadenloser Ort, an dem Schwäche kaum verziehen wird. Genau darin liegt ein Teil der Wirkung des Romans. Stärken hat das Buch vor allem im Tempo und in der Zugänglichkeit. Die Handlung bleibt durchgehend spannend, Kapitel enden häufig mit klaren Cliffhangern, und man merkt schnell: Das hier soll gelesen, nicht analysiert werden. Historische Details sind präsent, ohne den Text zu überladen, auch wenn sie eher stützen als vertiefen. Literarisch bleibt Die Wanderhure eher schlicht. Figuren sind klar gezeichnet, manchmal etwas eindimensional, Gut und Böse selten wirklich ambivalent. Psychologische Tiefe steht nicht im Fokus, dafür Emotion und Dramatik. Wer feine Zwischentöne sucht, wird sie hier kaum finden. Unterm Strich ist Die Wanderhure kein literarischer Meilenstein, aber ein äußerst wirkungsvoller historischer Unterhaltungsroman. Hart, emotional und mit hohem Sog, ideal für Leserinnen und Leser, die eine packende Geschichte wollen und sich bewusst auf klare Kontraste einlassen.

Sirwan N.

Das Buch ist viel besser als der Film.. sehr empfehlenswert