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Eine ungewöhnliche Begegnung am Stadtrand verändert das Leben der Erzählerin: Ein verwilderter, hungriger schwarzer Hund mit eigenartiger Schönheit drängt sich in ihr Leben und in ihre Wohnung. Zögerlich kauft sie ihm Futter und bringt ihn in einen Hundesalon. Der imposante Hund wird zu einem ständigen Begleiter, der auf verstörende Weise ihre Einsamkeit füllt. In den Hundstagen, während der größten Sommerhitze, erscheint das Sternbild „Großer Hund“ am Horizont, dessen hellster Stern Sirius als Vorbote besonderer Ereignisse gilt. Marion Poschmann beschreibt in einer sensiblen Sprache eine witzige und unheimliche Geschichte über die Verführungskraft der Melancholie. Die Erzählung wird als verwirrend, rührend, komisch und traurig beschrieben, und vermittelt das Gefühl eines Schwindels, eines Abdriftens und gleichzeitigen Auftauchens. Sie gilt als hochallegorisch und thematisiert die Entstehung des melancholischen Bewusstseins in der modernen Zeit. Am Ende leuchtet der Canis maior am nachtblauen Himmel, ein Symbol für die poetische Kraft der Erzählung, die unter seinem guten Stern steht. Die präzise Komposition und die geschliffene Sprache der Prosa beeindrucken und fesseln den Leser.
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Hundenovelle, Marion Poschmann
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- Erscheinungsdatum
- 2025
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