Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

Die Vergiftung

Roman

Autor*innen

Buchbewertung

Mehr zum Buch

Maria Lazars Debütroman von 1920 ist eine faszinierende Mischung aus Sittenporträt und autobiografischer Familiengeschichte. In dreizehn Kapiteln wird das Leben der 20-jährigen Rebellin Ruth beleuchtet, ihre Ängste, Hoffnungen und Unzulänglichkeiten sowie ihre zerstörerische Liebe zu einem älteren Chemiker. Zudem wird ihr erbitterter Kampf gegen die dominierende Mutter thematisiert. Geschrieben 1915, als Lazar selbst zwanzig war, ist der Roman eine scharfe Kritik an der heuchlerischen Lebenswelt des Wiener Großbürgertums vor dem Ersten Weltkrieg. Diese Welt, die sie als jüngstes Kind einer wohlhabenden jüdischen Familie kannte, bot ihr nie ein echtes Zuhause. Kritiker fragen sich, warum das Werk ein Jahrhundert lang unbeachtet blieb. Die Sprache wird als eigenwillig und stark beschrieben, und Vergleiche zu großen Namen wie Ernst Weiss und Hermann Ungar werden gezogen. Der Roman wird als kleine Sensation gewürdigt und als „Antibürgerbuch“ charakterisiert, das Ausdrucksstärke und expressionistische Elemente vereint.

Buchkauf

Die Vergiftung, Maria Lazar

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

3,6
Sehr gut
48 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Untertitel
Roman
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Maria Lazar
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Hardcover
Seitenzahl
196
ISBN10
3903244058
ISBN13
9783903244054
Reihe
Bewertung
3,55 von 5 Sternen
Beschreibung
Maria Lazars Debütroman von 1920 ist eine faszinierende Mischung aus Sittenporträt und autobiografischer Familiengeschichte. In dreizehn Kapiteln wird das Leben der 20-jährigen Rebellin Ruth beleuchtet, ihre Ängste, Hoffnungen und Unzulänglichkeiten sowie ihre zerstörerische Liebe zu einem älteren Chemiker. Zudem wird ihr erbitterter Kampf gegen die dominierende Mutter thematisiert. Geschrieben 1915, als Lazar selbst zwanzig war, ist der Roman eine scharfe Kritik an der heuchlerischen Lebenswelt des Wiener Großbürgertums vor dem Ersten Weltkrieg. Diese Welt, die sie als jüngstes Kind einer wohlhabenden jüdischen Familie kannte, bot ihr nie ein echtes Zuhause. Kritiker fragen sich, warum das Werk ein Jahrhundert lang unbeachtet blieb. Die Sprache wird als eigenwillig und stark beschrieben, und Vergleiche zu großen Namen wie Ernst Weiss und Hermann Ungar werden gezogen. Der Roman wird als kleine Sensation gewürdigt und als „Antibürgerbuch“ charakterisiert, das Ausdrucksstärke und expressionistische Elemente vereint.