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Der Autor fragt sich, wie er etwas beschreiben soll, das keinen Anfang und kein Ende hat, nachdem er seine Geschichte beendet hat. Mit verschränkten Armen starrt er auf den wachsenden Papierstapel und erkennt, dass er seinen Gedanken und Erfahrungen ein eigenes Universum gegeben hat. Trotz des Erfolgs, seine Welten mit Worten zu erschaffen, fällt es ihm schwer, eine Inhaltsangabe zu formulieren. Er empfindet das Ganze als surreal, während er nervös in seinem Sessel hin und her wippt. Das Papier wiegt kaum etwas, doch die Geschichten, die es erzählt, sind unermesslich schwer. Er hofft, dass das Aufschreiben der Geschichten die Last von seinen Schultern nehmen wird, doch die Gravitation der Gedanken bleibt überwältigend. Zweifel überkommen ihn: Vielleicht fehlt noch eine letzte Geschichte, doch trotz aller Anstrengungen fließen keine neuen Worte mehr. Er fühlt sich gefangen in seiner eigenen Schaffenswelt, die sich über die Jahre immer mehr verdichtet hat. Die Gitter seines selbstgebauten Käfigs sind dicker geworden, und er erkennt, dass er der Welt, die ihn nährt, zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat. Um dieser bedrückenden Erkenntnis zu entfliehen, greift er nach einer der Seiten auf dem Tisch und ...
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Alles und Nichts, Merlin S. Miller
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2018
- Einband
- (Paperback)
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- Titel
- Alles und Nichts
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Merlin S. Miller
- Verlag
- Merlin S. Miller
- Erscheinungsdatum
- 2018
- Einband
- Paperback
- ISBN10
- 1719808694
- ISBN13
- 9781719808699
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Kunst & Kultur, Sozialwissenschaften, Literaturwissenschaft
- Bewertung
- 4,7 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Der Autor fragt sich, wie er etwas beschreiben soll, das keinen Anfang und kein Ende hat, nachdem er seine Geschichte beendet hat. Mit verschränkten Armen starrt er auf den wachsenden Papierstapel und erkennt, dass er seinen Gedanken und Erfahrungen ein eigenes Universum gegeben hat. Trotz des Erfolgs, seine Welten mit Worten zu erschaffen, fällt es ihm schwer, eine Inhaltsangabe zu formulieren. Er empfindet das Ganze als surreal, während er nervös in seinem Sessel hin und her wippt. Das Papier wiegt kaum etwas, doch die Geschichten, die es erzählt, sind unermesslich schwer. Er hofft, dass das Aufschreiben der Geschichten die Last von seinen Schultern nehmen wird, doch die Gravitation der Gedanken bleibt überwältigend. Zweifel überkommen ihn: Vielleicht fehlt noch eine letzte Geschichte, doch trotz aller Anstrengungen fließen keine neuen Worte mehr. Er fühlt sich gefangen in seiner eigenen Schaffenswelt, die sich über die Jahre immer mehr verdichtet hat. Die Gitter seines selbstgebauten Käfigs sind dicker geworden, und er erkennt, dass er der Welt, die ihn nährt, zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat. Um dieser bedrückenden Erkenntnis zu entfliehen, greift er nach einer der Seiten auf dem Tisch und ...