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In den letzten Stunden der Dunkelheit

Roman

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Der Krieg ist fast vorüber. Doch im Verborgenen hat der nächste längst begonnen. 1936 ist das letzte gute Jahr für Frederic Carvis. In Berlin studiert er bei dem angesehenen Physiker Paul Bergmann und erhält Einblick in die höchsten Kreise der Wissenschaft. Und er lernt Anna kennen, seine große Liebe, mit der er die Zukunft plant. Doch dann kommt alles anders … Im April 1945 ist Carvis Dolmetscher für die US-Army und gezeichnet von den Schrecken des Kriegs. Das Ende des Naziregimes scheint zum Greifen nah, als er einen letzten Marschbefehl erhält: Als Teil einer kleinen Kommandoeinheit fliegt er in einer Nacht- und Nebelaktion nach Berlin, um Paul Bergmann zu entführen. Das Wissen über das deutsche Atomprogramm soll auf keinen Fall den Russen in die Hände fallen. Außerdem hofft Carvis darauf, Anna wiederzufinden …

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In den letzten Stunden der Dunkelheit, Peter Klisa

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2023
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Ben @Buchkomet Blog

Wir begleiten Frederic Carvis, deutsch-amerikanischer Offizier und Dolmetscher der US-Army. Gezeichnet vom Krieg erhält er einen letzten Auftrag: Er soll mit einer kleinen Kommandoeinheit nach Berlin eingeschleust werden, um den Physiker Paul Bergmann zu entführen, seinen ehemaligen Professor, der am deutschen Atomprogramm beteiligt war. Offiziell geht es darum, dieses Wissen den Sowjets vorzuenthalten. Für Carvis aber ist es mehr. Er hofft, in Berlin endlich etwas über Anna zu erfahren, seine große Liebe aus Studienzeiten, von der er seit Jahren kein Lebenszeichen mehr hat. Der Hauptteil des Romans ist dann spannungsgeladener Thriller pur. Berlin 1945 ist ein Trümmerfeld, umkämpft bis zum letzten Haus. Wehrmacht, SS, Hitlerjugend und Rote Armee prallen aufeinander, während Zivilisten ums Überleben kämpfen. Klisa zeigt diese Brutalität schonungslos. Es geht um Macht. Um Wissen als Waffe. Und um die Frage, wer sie am Ende in den Händen hält. Peter Klisa schreibt klar und atmosphärisch. Alles ist hervorragend recherchiert. Physikalische Zusammenhänge und historische Hintergründe werden verständlich eingebaut. Berlin 1936 lebendig und hoffnungsvoll, 1945 zerstört, fanatisch und verzweifelt. Dieser Kontrast überzeugt auf ganzer Linie.