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Das Untere Odertal ist eines der vogelartenreichsten Gebiete Deutschlands, mit 293 nachgewiesenen Arten im Nationalpark, darunter 160 regelmäßige Brutvögel. Winfried Dittberner, seit 1965 im Gebiet tätig, beschreibt die Vogelwelt des Nationalparks von den Anfängen der ornithologischen Forschung bis heute. Während der Winterflutungen entstehen große Wasserflächen, die von tausenden Rast- und Durchzugsvögeln aus Nord- und Osteuropa genutzt werden. Nordische Gänse, Kraniche und Singschwäne sowie bis zu 40 Seeadler bereichern die Landschaft. Im Frühling bevölkern Tausende Gründelenten, darunter Pfeif- und Spießenten, die überschwemmten Wiesen. Gute Beobachtungsmöglichkeiten bestehen für Weißbart-, Weißflügel-, Trauerseeschwalben, Kampfläufer und balzende Bekassinen, während in den Bruchwaldgehölzen Blaukehlchen und Beutelmeisen anzutreffen sind. Der Gesang des Sprossers ist häufig zu hören. Eine Karte mit Begleittext zeigt die wichtigsten Beobachtungsplätze im Nationalpark. Ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz ermöglicht es Ornithologen und Naturbeobachtern, die vielfältige Vogelwelt in jeder Jahreszeit zu erleben. Besondere Ereignisse wie die Kranichtage im Herbst und die Singschwan-Tage im Winter werden angeboten. Forschungsergebnisse aus 50 Jahren sind durch Diagramme, Verbreitungskarten und Tabellen übersichtlich dargestellt. Fotos aus der Feldarbeit ergänzen die Darstellung der Vogelwelt. Diese Monografie bietet ein
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Die Vogelwelt des Nationalparks Unteres Odertal, Winfried Dittberner
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- 2014
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