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- 102 Seiten
- 4 Lesestunden
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Fesselnde Biografie der fast vergessenen Heldin Dr. Suzanne Noëlová, bekannt als „madame Noël“, eine Feministin, die für das Wahlrecht der Frauen kämpfte und Pionierin der rekonstruktiven Chirurgie war. Ihr Anspruch auf ein Medizinstudium musste sie sich erkämpfen, da Mädchen zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht automatisch das Recht auf Bildung hatten. Während des Ersten Weltkriegs operierte sie zusammen mit Professor Hippolyte Morestin viele durch Granaten verletzte Soldaten. Beide entwickelten bahnbrechende chirurgische Verfahren und halfen vielen Patienten mit entstelltem Gesicht, ihr Selbstbewusstsein und ihre Würde zurückzugewinnen. Ihr persönliches Leben war jedoch sehr bewegt, geprägt von Verlusten während der Spanischen Grippe-Epidemie und den Weltkriegen. Sie kämpfte nicht nur gegen männlichen Chauvinismus, sondern auch gegen hartnäckige Feministinnen, die sie beschuldigten, dass die ästhetische Chirurgie zu sehr dem männlichen Weltbild entgegenkomme. Doch sie gab niemals den Weg auf, den sie eingeschlagen hatte, und half insbesondere vielen Frauen, indem sie die These vertrat, dass jede Frau nicht nur das Wahlrecht, sondern auch das Recht haben sollte, ihr Schicksal zu wählen und mit ihrem Körper zu tun, was sie möchte.
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A mains nues, Clément Oubrerie
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2023
- Einband
- (Paperback)
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- Titel
- A mains nues
- Sprache
- Deutsch, Französisch
- Autor*innen
- Clément Oubrerie
- Verlag
- Klett Sprachen GmbH
- Erscheinungsdatum
- 2023
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 102
- ISBN10
- 3125916216
- ISBN13
- 9783125916210
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Lehrbücher
- Bewertung
- 4,25 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Fesselnde Biografie der fast vergessenen Heldin Dr. Suzanne Noëlová, bekannt als „madame Noël“, eine Feministin, die für das Wahlrecht der Frauen kämpfte und Pionierin der rekonstruktiven Chirurgie war. Ihr Anspruch auf ein Medizinstudium musste sie sich erkämpfen, da Mädchen zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht automatisch das Recht auf Bildung hatten. Während des Ersten Weltkriegs operierte sie zusammen mit Professor Hippolyte Morestin viele durch Granaten verletzte Soldaten. Beide entwickelten bahnbrechende chirurgische Verfahren und halfen vielen Patienten mit entstelltem Gesicht, ihr Selbstbewusstsein und ihre Würde zurückzugewinnen. Ihr persönliches Leben war jedoch sehr bewegt, geprägt von Verlusten während der Spanischen Grippe-Epidemie und den Weltkriegen. Sie kämpfte nicht nur gegen männlichen Chauvinismus, sondern auch gegen hartnäckige Feministinnen, die sie beschuldigten, dass die ästhetische Chirurgie zu sehr dem männlichen Weltbild entgegenkomme. Doch sie gab niemals den Weg auf, den sie eingeschlagen hatte, und half insbesondere vielen Frauen, indem sie die These vertrat, dass jede Frau nicht nur das Wahlrecht, sondern auch das Recht haben sollte, ihr Schicksal zu wählen und mit ihrem Körper zu tun, was sie möchte.


