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Im rauen Klima Nordsibiriens, wo Temperaturen im Sommer knapp über null und im Winter unter minus 30 Grad liegen, lebten Menschen bereits vor 8000 Jahren. Auf der Schochow-Insel, 600 Kilometer nördlich der sibirischen Küste, entdeckten Archäologen einen Lagerplatz von Jägern und Sammlern. Die Funde belegen, dass diese Wildbeuter Eisbären jagten, Hunde züchteten und sie vor ihre Schlitten spannten. Überraschend ist, dass sie nicht isoliert lebten; Obsidianfunde stammen aus über 1500 Kilometer entfernten Quellen. Archäologen sind in den nördlichen Regionen aktiv, da die Erderwärmung Eismassen schmelzen lässt und uralte Artefakte freilegt. In Norwegen untersuchen Forscher seit etwa 15 Jahren Bergregionen und erforschen die Strategien von Rentierjägern und Viehbauern. Kürzlich wurde ein wikingerzeitlicher Bergpass entdeckt. Über diese spannenden Erkenntnisse aus Sibirien und Norwegen berichten wir in unserer Titelgeschichte. Auf dem Cover sehen Sie einen nordischen Narwaljäger, wie ihn ein 19. Jahrhundert-Illustrator vorstellte. Dieser Jäger im Eis bildet den visuellen Auftakt für unsere Titelstory, die bis ins frühe Mittelalter und in die Steinzeit zurückreicht. Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen Karin Schlott, Redaktion Spektrum der Wissenschaft.
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Spektrum Geschichte - Gletscherarchäologie, Autorenkollektiv
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- Erscheinungsdatum
- 2020
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- (Paperback)
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