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Wolkenpfad

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Wo die Staffelläufer der Inka rannten Der Wolkenpfad verläuft hoch über dem Rücken der Anden, durch raues Land. Kälte, Niederschläge und Höhe machen Harrison während seiner mehrmonatigen Fußreise vom Äquator bis zu den magischen Ruinen der Inka- Stadt Machu Picchu wahrhaftig zu schaffen. Die Menschen, auf die er in den Bergen gelegentlich trifft, haben kaum je einen Weißen gesehen. Ihr Leben ist hart, ihre Armut real. Harrisons Buch lässt die ex­tremen Landschaften, die er unter den Vulkanen der Anden durchstreift, und die extremen Lebensbedingungen der Menschen ebenso lebendig werden wie die zahlreichen Ruinen des Inka-Imperiums am Weg, die er eingehend würdigt. Er läuft den Camino Real ab, den Königsweg, auf dem einst die Staffelläufer der Inka rannten und binnen weniger Tage aus allen Winkeln des Reiches wichtige Nachrichten zu den Herrschern beförderten. Das Gelände ist eine Herausforderung, der Weg beschwerlich. Auch der von Harrison auf einem Dorfmarkt ersteigerte Esel hilft wenig. Zu störrisch ist das Tier. Die vielen Unwägbarkeiten der Reise, die Ängste und die Einsamkeit, kaum einmal unterbrochen durch kurze Aufenthalte in Gebirgsdörfern, werden feinfühlig und spannend erzählt.

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Wolkenpfad, John Harrison

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Paperback)
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Titel
Wolkenpfad
Sprache
Deutsch
Autor*innen
John Harrison
Verlag
DuMont
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Paperback
ISBN10
377018257X
ISBN13
9783770182572
Reihe
Originaltitel
Cloud road
Bewertung
3,75 von 5 Sternen
Beschreibung
Wo die Staffelläufer der Inka rannten Der Wolkenpfad verläuft hoch über dem Rücken der Anden, durch raues Land. Kälte, Niederschläge und Höhe machen Harrison während seiner mehrmonatigen Fußreise vom Äquator bis zu den magischen Ruinen der Inka- Stadt Machu Picchu wahrhaftig zu schaffen. Die Menschen, auf die er in den Bergen gelegentlich trifft, haben kaum je einen Weißen gesehen. Ihr Leben ist hart, ihre Armut real. Harrisons Buch lässt die ex­tremen Landschaften, die er unter den Vulkanen der Anden durchstreift, und die extremen Lebensbedingungen der Menschen ebenso lebendig werden wie die zahlreichen Ruinen des Inka-Imperiums am Weg, die er eingehend würdigt. Er läuft den Camino Real ab, den Königsweg, auf dem einst die Staffelläufer der Inka rannten und binnen weniger Tage aus allen Winkeln des Reiches wichtige Nachrichten zu den Herrschern beförderten. Das Gelände ist eine Herausforderung, der Weg beschwerlich. Auch der von Harrison auf einem Dorfmarkt ersteigerte Esel hilft wenig. Zu störrisch ist das Tier. Die vielen Unwägbarkeiten der Reise, die Ängste und die Einsamkeit, kaum einmal unterbrochen durch kurze Aufenthalte in Gebirgsdörfern, werden feinfühlig und spannend erzählt.