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Ein Kaufmann hat drei Töchter, und als er auf Reisen geht, wünscht sich die jüngste, Rosalena, eine weiße Rose. Nach langer Suche findet er die Rose, doch er muss dafür mit seinem Leben bezahlen. Diese Geschichte erinnert an „Die Schöne und das Biest“, doch Anne Provoost erzählt in ihrem Roman eine neue, märchenhafte Erzählung, die in einer von Gewalt und Aberglauben geprägten Zeit spielt, in der die Liebe nur gelegentlich aufblitzt. Sie ergänzt die bekannte Vorlage mit neuen Elementen: einem magischen Spiegel, einer Pockenepidemie, Brandstiftern und den Ehemännern von Rosalenas Schwestern, die beide in sie verliebt sind. Zudem gibt es Rosalenas Baby, ein Zwillingsmonster, das die Schwestern für sich beanspruchen, da ihre Männer die Väter sind. Das Ungeheuer, dem Rosalena für die Rose dienen muss, ist der bucklige Thybeert, der die Brandstifter anheuerte. Viele Rätsel bleiben offen, und die Frage nach Rosalenas Liebe ist ebenso unklar. Provoosts Erzählstil fesselt und lässt den Leser in eine Welt eintauchen, in der die Grenzen zwischen Realität und Illusion verschwimmen. Am Ende bleibt der Leser mit dem Wunsch nach einem guten Ende für Rosalena und ihre Liebsten zurück, während die Geschichte ohne klare Auflösung endet.
Von Rosalenas Spiegel (1999) sind aktuell auf Lager verfügbar.
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Rosalenas Spiegel, Anne Provoost, Carlo Frabetti
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1999
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- (Hardcover),
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- € 3,45
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