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Schwarze Fahnen. Sittenschilderungen von der Jahrhundertwende

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"Schwarze Fahnen", die Strindberg 1904 verfasste, ist wahrscheinlich der am meisten beachtete Schlüsselroman der schwedischen Literatur. Bei seiner Veröffentlichung 1907 führte er zu einer der Skandale, die seinen Werdegang prägten. Strindberg zögerte bis zuletzt, ob »das Buch ein Verbrechen war und eingestellt werden sollte« und erkannte für sich selbst, dass es »ein schreckliches Buch« war. Beim Verfassen des Romans fühlte er sich berufen, von Höchstem, zu reinigenden Zwecken »eine verrottete Zeit mit ihren schlechten Fahnenträgern« aufzudecken. Strindberg fällt in dem Roman das moralische Urteil über das kulturelle Leben in Stockholm zur Jahrhundertwende – die karikaturhaften Porträts von Zachris (dem Schriftsteller Gustaf af Geijerstam), Hanna Paj (der Schriftstellerin Ellen Key), Professor Stenkåhl (dem Literaturprofessor Karl Warburg) usw. sollen warnende Beispiele für gottlose Menschen sein, die vom rechten Weg abgekommen sind – im Kontrast dazu zeichnet er auch eine Reihe seelenfeiner Gestalten, die sich von den »Schwarzen Fahnen« abwenden.

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Schwarze Fahnen. Sittenschilderungen von der Jahrhundertwende, August Strindberg

Sprache
Erscheinungsdatum
1997
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(Hardcover)
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Titel
Schwarze Fahnen. Sittenschilderungen von der Jahrhundertwende
Sprache
Deutsch
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1997
Einband
Hardcover
Seitenzahl
256
ISBN13
9783518018965
Reihe
Originaltitel
Svarta fanor
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
"Schwarze Fahnen", die Strindberg 1904 verfasste, ist wahrscheinlich der am meisten beachtete Schlüsselroman der schwedischen Literatur. Bei seiner Veröffentlichung 1907 führte er zu einer der Skandale, die seinen Werdegang prägten. Strindberg zögerte bis zuletzt, ob »das Buch ein Verbrechen war und eingestellt werden sollte« und erkannte für sich selbst, dass es »ein schreckliches Buch« war. Beim Verfassen des Romans fühlte er sich berufen, von Höchstem, zu reinigenden Zwecken »eine verrottete Zeit mit ihren schlechten Fahnenträgern« aufzudecken. Strindberg fällt in dem Roman das moralische Urteil über das kulturelle Leben in Stockholm zur Jahrhundertwende – die karikaturhaften Porträts von Zachris (dem Schriftsteller Gustaf af Geijerstam), Hanna Paj (der Schriftstellerin Ellen Key), Professor Stenkåhl (dem Literaturprofessor Karl Warburg) usw. sollen warnende Beispiele für gottlose Menschen sein, die vom rechten Weg abgekommen sind – im Kontrast dazu zeichnet er auch eine Reihe seelenfeiner Gestalten, die sich von den »Schwarzen Fahnen« abwenden.