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Der Religionsbegriff in Georg Wilhelm Friedrich Hegels Phänomenologie des Geistes in seinem Verhältn

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  • 208 Seiten
  • 8 Lesestunden

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G.W.F. Hegels Phänomenologie des Geistes beschreibt die dialektische Entfaltung der Bewusstseinsgestalten und deren Erkenntnisgewinn hin zum absoluten Wissen, wobei der absolute Geist eine zentrale Rolle spielt. Dieser Geist wird als allumfassende Ausdrucksform des Absoluten dargestellt, die den endlichen Geist einschließt. Hegel verbindet menschlichen und göttlichen Geist, wobei die Vernunft als das Göttliche im Menschen gilt. Die Entwicklung von einem subjektiven zu einem geistphilosophischen Bewusstseinsstandpunkt hat die religionsphilosophische Debatte des 19. Jahrhunderts bis heute beeinflusst. Schüler Hegels wie L. Feuerbach und D. F. Strauß waren stark von der Phänomenologie geprägt und betrachteten Hegels Lehre als Fortführung der "philosophischen Theologie". Beide argumentierten von phänomenologischen Standpunkten aus, die Hegels Überwindung anstrebten, aber auch atheistische Positionen zuließen. Strauß wandelte die Christologie in Anthropologie um, während Feuerbach den Gottesbegriff mit dem Gattungsbegriff identifizierte. Für Feuerbach wird Gott zum Produkt des religiösen Gattungsbewusstseins und Ausdruck menschlicher Selbsterkenntnis. Letztlich lehnten beide den absoluten Geist Hegels ab und nahmen empiristische, nominalistische und atheistische Standpunkte ein. Ziel des Buches ist es, diese religionsphilosophische Entwicklung, die in Hegels Werk verwurzelt ist, exemplarisch bei Strauß und Feuerbach nachzuzeichnen.

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Der Religionsbegriff in Georg Wilhelm Friedrich Hegels Phänomenologie des Geistes in seinem Verhältn, Jürgen Winter

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2022
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(Paperback)
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