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Kapitalismus und Sklaverei

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Die Sklaverei spielte eine entscheidende Rolle bei der Finanzierung der industriellen Revolution in England. Plantagenbesitzer, Schiffsbauer und Kaufleute, die im Sklavenhandel tätig waren, erwarben immense Vermögen, die zur Gründung von Banken und Schwerindustrie in Europa führten und die globale Ausbreitung des Kapitalismus ermöglichten. Eric Williams vertrat in seinem 1944 erschienenen Werk die These, dass Sklaverei und Kapitalismus eng miteinander verknüpft sind. Seine Kritik war ihrer Zeit weit voraus und bildete die Grundlage für spätere Studien über Imperialismus und wirtschaftliche Entwicklung. Williams widerlegte die gängigen Vorstellungen von Fortschritt in kapitalistischen Nationen und hob die zentrale Rolle des afrikanischen Sklavenhandels für die wirtschaftliche Entwicklung Europas hervor. Er stellte fest, dass die wirtschaftliche Ausbeutung durch Handelskapital auch rassistische Einstellungen hervorrief und trug so zu einem tiefergehenden Verständnis von Ausbeutung und Unterdrückung bei. Achtzig Jahre nach der Erstveröffentlichung in den USA präsentiert der Manifest Verlag erstmals eine deutsche Übersetzung dieses bedeutenden Werkes, übersetzt von Andreas Brandl, der bereits an der Herausgabe von Walter Rodneys "Wie Europa Afrika Unterentwickelte" mitwirkte.

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Kapitalismus und Sklaverei, Eric Williams

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2024
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(Paperback)
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