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Diplomarbeit aus dem Jahr 1995 im Fachbereich Soziologie - Religion, Note: 1,0, Fachhochschule Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil haben rund 100.000 Priester ihr Amt aufgegeben, davon schätzungsweise 10.000 in Deutschland. Der Rückgang der Priesteramtskandidaten und der Anstieg der Laientheologen sind eng mit der Zölibatsverpflichtung verbunden. Die Abschaffung des Zölibats könnte der katholischen Kirche etwas Unersetzliches nehmen, was zur Vorsicht mahnt. Weihbischof Josef Maria Reuß forderte, den Zölibat entweder aufzugeben oder eine tragfähigere Grundlage für die Entscheidung zum Zölibat zu schaffen. Diese Forderung scheint ungehört zu bleiben. Die Arbeit untersucht den Wandel von der jesuanischen Freiwilligkeit ehelosen Lebens hin zum gesetzlich auferlegten Zwangszölibat und die kirchenrechtliche Zementierung dieses Wandels. Wenn Priester in Liebe leben möchten, stehen sie oft alleine da, während Anträge auf Laiisierung unbearbeitet bleiben. Priester unter 40 Jahren haben kaum Chancen auf Gehör. Die Doppelmoral der katholischen Kirche zeigt sich darin, dass Priester, die ihre Familien offen anerkennen, aus dem Amt gedrängt werden, während andere, wie Raimon Panikkar, mit Erlaubnis des Vatikans heiraten dürfen. Die empirischen Untersuchungen belegen die verheerenden Auswirkungen des Zwangszölibats.
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Der Zölibat und seine Folgen. Problemanalyse und sozialpädagogische Überlegungen, Antje-Marianne Di Bella
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- 2007
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- (Paperback)
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