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Die Regisseurin Leni Riefenstahl erhält den Auftrag, die XI. Olympischen Spiele 1936 in Berlin filmisch zu dokumentieren. Für sie wird der Film zum Höhepunkt ihrer Karriere. Der Dokumentarfilm, der zwei Jahre nach den Spielen uraufgeführt wurde, erregte während des Dritten Reichs großes Aufsehen als Musterbeispiel der Filmkunst, wurde jedoch nach 1945 als Träger einer subtilen NS-Ideologie kritisiert. Diese Arbeit untersucht die Grundlagen für die propagandistische Wirkung des Films, indem sie die Struktur analysiert und erörtert, an welchen Stellen das Werk den rein berichtenden Modus verlässt und eine aktive gestalterische Darstellung vornimmt. Der Erzählmodus wird beleuchtet, um zu verstehen, wie er die Wahrnehmung des Rezipienten beeinflusst. Die Untersuchung betrachtet die dokumentarischen und fiktionalen Strukturen des Films und analysiert spezifische Abschnitte, darunter den Prolog, den Marathonlauf sowie Sequenzen des Kunst- und Turmspringens. Ein wichtiger Aspekt ist der (film-)historische Kontext der Olympiade 1936, der die filmische Dokumentation und die damaligen Maßstäbe für Dokumentarfilme und deren Beeinflussung durch fiktionale Elemente berücksichtigt. Zunächst wird das Verständnis von Dokumentarismus und Fiktionalität in den 30er Jahren dargestellt, gefolgt von einem Überblick über die Konzeption, Planung und Durchführung des Films, um Riefenstahls Ansätze zur Verwendung dieser Elemente aufzuzeigen. Schließlic
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Olympiade 1936 - Ihre Darstellung in den Filmen "Fest der Schönheit" und "Fest der Völker" - Eine Analyse unter dem Aspekt des Verhältnisses von Dokumentation und Fiktionalität, Timo Fuchs
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- 2007
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- (Paperback)
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