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Leibliche Selbstbestimmung.

Der grundrechtliche Schutz leiblicher Autonomie vor dem Hintergrund des »Human Enhancement«.

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Die Arbeit behandelt die Debatte um „Human Enhancement“ und analysiert diese verfassungsrechtlich im Hinblick auf den Schutz körperlicher Freiheit. Das Ergebnis zeigt, dass der grundrechtliche Schutz körperbezogener Freiheiten zwei Prinzipien folgt: körperliche Integrität und leibliche Autonomie. Ein Grundrecht auf leibliche Selbstbestimmung ist nicht nur notwendig für die regulatorische Abbildung von Zukunftstechnologien, sondern klärt auch die Gesamtkonzeption körperbezogener Freiheiten im Grundgesetz. Die Notwendigkeit, über den eigenen Körper zu verfügen, ist evident, doch die Gründe und Grenzen des Grundrechtsschutzes erscheinen oft unsystematisch und fallbezogen. Die Arbeit strebt eine Systematisierung dieses Bereichs an, indem sie die philosophische Debatte für die Rechtswissenschaft aufbereitet und verfassungsrechtlich auswertet. Zentrale Thesen besagen, dass der Schutz körperbezogener Freiheiten mindestens zwei Prinzipien umfasst, wobei die leibliche Autonomie in bestehenden Grundrechten nicht adäquat vertreten ist. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte, die von der Einleitung über die Probleme der leiblichen Selbstbestimmung bis hin zu den Grenzen und Ergebnissen des Schutzes reichen. Sie enthält auch eine Taxonomie der leiblichen Selbstbestimmung und thematisiert den Schutz von Menschlichkeit, Gesundheit, Chancengerechtigkeit, Gleichheit und Solidarität.

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Leibliche Selbstbestimmung., Mats Andresen

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2024
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(Paperback)
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