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- 76 Seiten
- 3 Lesestunden
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Die vorliegende Arbeit von Johanna Lea Franzke, ausgezeichnet mit dem Ernst Ulrich von Weizsäcker-Preis 2021, behandelt ein zentrales, jedoch oft vernachlässigtes Thema in der Theologie und Religionspädagogik: die Problematik unseres Lebensstils. Franzke analysiert, wie wir die Kosten für unser vermeintlich gutes Leben auf die Mitwelt, Menschen im globalen Süden und zukünftige Generationen auslagern. Sie skizziert die imperialen und externalisierenden Aspekte unseres Lebensstils, der im globalen Kapitalismus verwurzelt ist, und beleuchtet die Auswirkungen des Konsumverhaltens des globalen Nordens. Verdrängungsmechanismen und die Entlastungsfunktionen der gängigen Spendenpraxis werden thematisiert, ebenso der Verlust von Empathie und Solidarität. Franzke argumentiert, dass Theologie und Kirchen ein Gegengewicht zu gesellschaftlicher Externalisierung und Ausbeutung bieten können, und fasst biblische Grundlagen zusammen. Der Ansatz der Befreiungstheologie wird als eine relevante Richtung dargestellt, die Gerechtigkeit und verantwortliches Handeln von Christ*innen fordert. Sie diskutiert auch den Begriff der strukturellen Sünde und stellt Leonardo Boff als zentralen Vertreter vor. Zudem wird auf die Enzyklika Laudato si verwiesen, die für eine globale Ethik von Bedeutung ist. Die religionspädagogischen Konsequenzen, insbesondere im Kontext einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, werden klar herausgearbeitet und betonen die Notw
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Christliche Theologie und imperialer Lebensstil, Johanna Lea Franzke
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- 2022
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