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Andreas

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  • 76 Seiten
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»Das geht gut«, dachte der junge Herr Andreas von Ferschengelder, als der Barkenführer ihm am 7. September 1778 seinen Koffer auf die Steintreppe stellte und wieder abstieß. In Venedig gab es keinen Wagen, und ein Träger war nicht in Sicht. Er fühlte sich verloren, als wäre er in Wien aus der Fahrpost gestiegen, ohne sich auszukennen. Obwohl er die Sprache konnte, war er unsicher, wie er fremde Leute ansprechen sollte. Er überlegte, an die Türen zu klopfen und zu sagen: „Herr Nachbar?“, wusste aber, dass er das nicht tun würde. Plötzlich hörte er Schritte, die sich in der Morgenstille näherten. Ein Maskierter trat aus einer Gasse, wickelte sich fester in seinen Mantel und wollte über den Platz gehen. Andreas trat vor und grüßte. Der Maskierte lüftete seinen Hut und die Halblarve, die daran befestigt war. Er wirkte vertrauenswürdig und schien zu den besseren Ständen zu gehören. Andreas wollte sich nicht aufdrängen und erklärte hastig, dass er ein Fremder sei, der gerade vom festen Land, aus Wien über Villach und Görz, gekommen war. Doch bald erschien ihm diese Information überflüssig, und er wurde verlegen, als er sich im Italienischreden verwirrte.

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Andreas, Hugo von Hofmannstha

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2023
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(Paperback)
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