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Anspruch und Wirklichkeit.

Probleme spätantiker Richteraktivität im Spiegel des Codex Theodosianus.

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Die Effizienz und Funktionalität des spätantiken Gerichtswesens hingen maßgeblich von den Statthaltern in den Provinzen ab, die sich im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Realität bewegten. Die untersuchten Kaiserkonstitutionen thematisieren unrechtmäßige Handlungspraktiken bei Gericht, richten Vorwürfe gegen Amtsträger und deren Officia und beleuchten „Missstände“, die in den Kontext von „Verfahrensverzögerung und -umgehung“ eingeordnet werden müssen. In der vormodernen Herrschaftsorganisation des Imperium Romanum war die Rechtsprechung eine zentrale öffentliche Aufgabe, wobei Herrschaftsausübung und Jurisdiktion eng miteinander verknüpft waren. Die ausgewählten Kaiserkonstitutionen aus der Zeit von Konstantin bis zum Ende der Theodosianischen Dynastie thematisieren unrechtmäßige Praktiken, die sowohl direkt an zuständige Richter als auch allgemein an iudices ordinarii gerichtet sind. Diese Praktiken stehen im Zusammenhang mit „Verfahrensverzögerung und -umgehung“ sowie fehlender „Richteraktivität“. Die Untersuchung gliedert sich in mehrere Abschnitte, die die Umgehung von Erkenntnis- und Vollstreckungsverfahren sowie die Anwendung von Gewalt zur Unterbindung von Rechtsmitteln behandeln. Abschließend bietet die Studie eine Zusammenfassung und einen Ausblick auf die behandelten Themen.

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Anspruch und Wirklichkeit., Anna Theresa Leneis

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2020
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(Paperback)
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